Sumaya Farhat-Naser liest im Museum

Palästinensische Frauenrechtlerin und Autorin zu Gast in der Reihe „Literatur im Museum – Gespräch und Rezitation“ am Montag, 11. März, 19 Uhr, in der „Mottenburg“ des Rheinischen Industriemuseums, Tuchfabrik Müller, in Kuchenheim – Karten im Museumsshop und bei Rotgeri 

Sumaya Farhat-Naser und Manfred Lang bei der Lesung „Ein Buch für die Stadt“ im Herbst 2012 in Euskirchen. Jetzt ist die palästinensische Autorin einmal mehr in der Kreisstadt zu Gast, und zwar am Montag, 11. März, um 19 Uhr im Rheinischen Industriemuseum Kuchenheim. Dabei stellt sie sich einmal mehr auch dem Gespräch mit Manfred Lang. Foto: Claudia Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Euskirchen-Kuchenheim – Sumaya Farhat-Naser ist eine engagierte Christin, Frauenrechtlerin und Autorin. Die palästinensische Wissenschaftlerin und Schriftstellerin, die 2012 in Köln und Umgebung im Mittelpunkt der Aktion „Ein Buch für die Stadt“ stand, ist am Montag, 11. März, zu Gast im Rahmen der Literaturreihe „Gespräch und Rezitation“ im Rheinischen Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, in Kuchenheim.

Heinz-Otto Koch und der von ihm geführte Förderverein des Industriemuseums haben Sumaya Farhat-Naser eingeladen, aus ihrem autobiografischen Buch „Thymian und Steine“ zu lesen. Außerdem wird sich die Autorin dem Gespräch mit dem Redakteur Manfred Lang stellen, der die Reihe „Gespräch und Rezitation“ seit mehr als 15 Jahren betreut und begleitet.

Der Eintritt kostet fünf Euro, Karten sind im Vorverkauf im Museumsshop des Rheinischen Industriemuseums Kuchenheim sowie in der Buchhandlung Rotgeri in Euskirchen erhältlich. Museumsleiter Detlef Stender geht davon aus, dass es Restkarten auch noch an der Abendkasse gibt. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Lesung beginnt um 19 Uhr.

1989 erhielt Sumaya Farhat-Naser „für ihr öffentliches Eintreten für die politische Aussöhnung von Palästinensern und Juden in Gerechtigkeit und Freiheit“ die Ehrendoktorwürde der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Münster. Neben vielen anderen Auszeichnungen, wurde ihr 1995 der Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte, 1997 der Versöhnungspreis „Mount Zion Award“ in Jerusalem, 2000 der Augsburger Friedenspreis und 2011 der AMOS-Preis für Zivilcourage in Religion, Kirchen und Gesellschaft verliehen.

pp/Agentur ProfiPress