Sekundarschule wird eine Erfolgsgeschichte

Tag der offenen Tür zeigte Vorteile der Schulform – Individuelle Förderung – Zahlreiche Eltern und Kinder nahmen Angebot wahr

Um dem großen Andrang gerecht zu werden, verteilten Hauptschulleiter Heinz Wolfgarten (re.) und Dagmar Wertenbruch, stellvertretende Leiterin der Realschule, Nummern an die interessierten Grundschüler. Foto: David Dreimüller/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig: Der Tag der offenen Tür in der neuen Mechernicher Sekundarschule war ein voller Erfolg. Rund 80 Grundschüler hatten zusammen mit ihren Eltern die Gelegenheit genutzt, die neue Schulform kennenzulernen, Räume zu besichtigen, letzte Fragen zu klären und vielleicht die neuen Klassenkameraden kennen zu lernen. Die neue Sekundarschule, die in Mechernich in den miteinander verbundenen Räumen der Haupt- und  Realschule entsteht, präsentierte sich den interessierten Familien mit einem bunten Programm.

Zum Start des Tages der offenen Tür empfing der Chor der Hauptschule die Besucher mit bekannten Melodien. Anschließend begrüßte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die anwesenden Kinder und Eltern. Das Stadtoberhaupt zeigte sich zuversichtlich, dass die Sekundarschule in Kooperation mit der Gemeinde Kall ein voller Erfolg wird. „Ich denke, dass wird eine super Sache“, so Schick.

Besonders die Möglichkeit, sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwache Kinder individuell zu fördern sei ein Garant für die erfolgreiche Entwicklung der Schüler. Denn umfassende Bildung und Förderung der persönlichen Stärken und Schwächen seien heutzutage der beste Weg in den Arbeitsmarkt. Auch sei die Schulform die geeignete Antwort auf den demografischen Wandel, den inzwischen viele Schulen im Kreis Euskirchen merken würden. Hier gehe Mechernich in Kooperation mit der Gemeinde Kall voran. Von Vorteil sei zudem die Bahnanbindung zwischen den beiden Kommunen, die kurze Schulwege erlaube.

Bürgermeister Schick zeigte sich zudem optimistisch, dass das von Kall und Mechernich beantragte kooperative Schulmodell, wonach die Kinder bis zur sechsten Klasse gemeinsam unterrichtet werden, der richtige Weg sei. „Gemeinsames Lernen bis zur Klasse sechs ist optimal“, so Schick.

Einen Einblick in den praktischen Alltag einer Sekundarschule gab Reinhard Krämer von der Sekundarschule Kreuzau-Nideggen, die im vergangenen Sommer den Schulbetrieb aufgenommen hatte. Auch der frühere Realschullehrer Krämer habe zu Beginn der Sekundarschule kritisch gegenüber gestanden. „Meine Skepsis ist einer positiven Denkweise gewichen“, so Krämer. Die Vorteile einer solchen Schulform mit gemeinsamen Lernen und einer individuellen Förderung hätten ihn im Alltag überzeugt, verriet der Schulvertreter den anwesenden Eltern. „Die individuelle Betreuung ist ein großes Anliegen der Sekundarschule“, so Krämer. Auch er zeigte sich vom Gelingen der Mechernicher Sekundarschule überzeugt: „Diese Schule wird bestimmt eine gute Sekundarschule – alleine schon deswegen, was heute Morgen hier geboten wird.“

Im Anschluss hatten Eltern und Grundschüler die Möglichkeit, in Gruppen aufgeteilt die neue Schule mit ihren modernen Räumlichkeiten während eines Rundgangs kennen zu lernen. Bei einem Probeunterricht konnten sich die Besucher von der hohen Qualität überzeugen. So bot etwa Physiklehrer Helmut Möhlenkamp im Physikraum mehrere Experimente an, die die Kinder auch selbst probieren konnten, etwa zu Elektrizität oder den Besonderheiten der Schwerkraft. Auch Französischunterricht oder ein Blick in den modernen Computerraum waren möglich. „wir werden unser Kind hier anmelden“, sagte Claudia Schulte während des Rundgangs. Sie nutzte zusammen mit ihrem Mann Eric die Möglichkeit, sich während des Tages der offenen Tür einen Eindruck von der Sekundarschule zu verschaffen. Den Ausschlag für ihre Entscheidung haben die besonderen Fördermöglichkeiten gegeben. Claudia Schulte: „Wenn es so kommt, wie es versprochen wird, ist das die optimale Sache.“

Anmeldungen für die Sekundarschule können im Rathaus, Zimmer 203 Besprechungsraum, entgegengenommen werden. Zur Vermeidung von Wartezeiten ist eine Terminvereinbarung unter 0 24 43/49 43 23 empfehlenswert.

Die Anmeldezeiten sind:

Dienstag, 05.02.2013: 11-16 Uhr

Mittwoch, 06.02.2013: 11-16 Uhr

Mittwoch, 13.02.2013: 11-16 Uhr

Donnerstag, 14.02.2013: 11-18 Uhr

Freitag, 15.02.2013: 11-16 Uhr

Samstag, 16.02.2013: 10-12 Uhr

Donnerstag, 21.02.2013: 14-18 Uhr

Freitag, 22.02.2013: 11-16 Uhr

pp/Agentur ProfiPress