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„Höösch Bloot” im Mechernicher Gym-nasium

Die Urgesteine der Kölner Musikszene, Gerd Köster und Frank Hocker, treten in der Reihe „Kultur Am Turmhof“ auf

Mit Gerd Köster (l.) und Frank Hocker kommen zwei Urgesteine der Kölner Musikszene nach Mechernich, um in der Reihe „Kultur Am Turmhof“ ihr neues Bühnenprogramm „Höösch Bloot“ zu präsentieren. Foto: Axel Schulten/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – In der Reihe „Kultur am Turmhof“ treten am Mittwoch, 7. November, um 20 Uhr, zwei Urgesteine der Kölner Musikszene auf: Gerd Köster und Frank Hocker präsentieren ihr 6. Kölsches Bühnenprogramm „Höösch Bloot“ in der Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums. „Am selben Abend  stellen wir auch das neue Abo vor“, kündigt Dr. Alexander Joisten, Vorsitzender von „Kultur am Turmhof“, an. Restkarten gibt es noch im Sekretariat der Schule, Tel. 0 24 43/40 31.

Seit 1979 stehen Köster und Hocker in verschiedenen Konstellationen (Schroeder Roadshow, The Piano has been drinking, Gerd Köster Band) zusammen auf der Bühne. Die Texte von „Höösch Bloot“, allesamt von Gerd Köster geschrieben, beweisen einmal mehr seinen meisterhaften Umgang mit Sprache, der kölschen in diesem Fall, und seine großartige, einfühlsame Beobachtungsgabe des Alltags. Da ist die Rede von kleinkriminellen Erfolgsmenschen (Jlöhndije Fäjer), dem Umgang eines Hartz IV-Empfängers mit seinem Lottogewinn (6 Richtije), den Beobachtungen eines ewigen Blockwarts (Dat jeit uns all jet ahn), Terminstress auf höchster Ebene (Jott es enem Meeting) oder tagträumerischem Spuk (Em Hingerhoff).
Für die Krätzjenfreunde gibt es die neue getextete Version eines Klassikers vom Colonia Duett, nämlich die Wiedergeburt eines höchst penetranten Lebewesens (De Fleech).
Dabei schaffen die Herren anscheinend mühelos den Spagat zwischen rohgeschliffenem Blues, ernster Ballade und lässiger Country-Persiflage. Musikalische Vorbilder von der Themse bis zum Mississippi senden Grüße an den Rhein, somit führen verschiedenste Einflüsse zu einem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.

Verstärkt durch den phantastischen Friesen und BAP-Gitarristen Helmut Krumminga, bringen Köster und  Hocker seit nunmehr 16 Jahren ihre Songs und Geschichten dahin, wo sie hingehören, nämlich in die Kneipen, Kleinkunsttheater, Schulaulen und Kirchen der kölschen Veedel und Vorstädte, zu denen sie ganz offensichtlich auch noch Mechernich zählen.

pp/Agentur ProfiPress