Bischof Reger und Kalle Pohl im Bahnhof

Mechernicher Gleis-Passage der Firma Schäfer-Reisen ist am Samstag, 17. März, 19.30 Uhr erneut Schauplatz von „Talk im Bahnhof“ – Auf dem Talksofa interviewen Herbert und Bernd Born mit Manfred Lang diesmal den Eifeler Weihbischof Karl Reger, den Comedian und Multitalent Kalle Pohl sowie die Ex-Spitzensportlerin und heutige Marmagener Volleyball-Erfolgstrainerin Judith Pelzer – Kartenvorverkauf am Samstag, 3. März, ab 11 Uhr im Café Hallmanns
 
Für Kalle Pohl ist die Eifel die >>Toskana Deutschlands<<. Warum, das erklärt er beim vierten >>Talk im Bahnhof<< am Samstag, 17. März, in der Gleis-Passage Mechernich. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Was haben der Comedian, Komponist und Schauspieler Kalle Pohl, Weihbischof Karl Reger sowie Ex-Spitzensportlerin und Trainerin Judith Pelzer gemeinsam? Nun ja, eines auf jeden Fall: Alle drei treffen sich am Samstag, 17. März, in der Mechernicher Gleis-Passage zur vierten Auflage von „Talk im Bahnhof“.

Tickets für die Veranstaltung mit den Moderatoren Herbert und Bernd Born sowie Manfred Lang gibt es nur im Vorverkauf. Der findet statt im Café Hallmanns in der vom Mechernicher Traditionsunternehmen „Schäfer-Reisen“ erbauten und betriebenen „Gleis-Passage Mechernich“, wie der schmucke neue Bahnhof sich nennt. Und zwar am Samstag, 3. März, ab 11 Uhr.

Der in Merzenich bei Düren aufgewachsene Kalle Pohl ist der Eifel, für ihn die „Toskana Deutschlands, die ich im Herzen trage“ noch heute verbunden. Auch wenn er jetzt in Köln lebt, von wo aus er unter anderem viele Jahre lang an der Seite von Rudi Carell und Gaby Köster die satirische Wochenshow „7 Tage, 7 Köpfe“ drehte. Seine erste „Einmannshow“, so Pohl, habe er bereits im Alter von neun Jahren gegeben – und zwar in Papas Garage für die Nachbarskinder.

Bevor er dann allerdings die großen Bühnen und das Fernsehen eroberte, war Kalle Pohl unter anderem Kochlehrling, machte eine Ausbildung zum Polizeihauptwachtmeister, wurde Musikhochschüler und Mitbegründer des Kölner „Atelier-Theaters“. Ähnlich schillernd liest sich auch, was der Eifel-Fan heute alles so treibt: WDR-Hörfunkmacher, Kabarettist, Akkordeonist, Komponist, Sänger, Texter, kölscher Asterix-Synchronisator, Schauspieler und Komödiant.

Auch Judith Pelzer hat nicht nur ein Betätigungsfeld. Die Schleidener Rechtsanwältin nämlich ist nicht nur Fachanwältin für Familienrecht, sondern im Sport auch eine wahre Eifelbotschafterin: In ihrer aktiven Laufbahn als Volleyball-Mittelblockerin wurde sie unter anderem 1999 Deutschlands Volleyballerin des Jahres und mit ihrer damaligen Mannschaft (USC Münster) zwei Mal Deutscher Meister. Als Nationalspielerin nahm Judith Pelzer 2000 an den Olympischen Spielen in Sydney teil, bereits zwei Jahre zuvor war sie auch bei der Weltmeisterschaft in Japan dabei.

Ihrem Sport blieb Judith Pelzer auch nach ihrer aktiven Zeit treu: Als Trainerin verhalf sie der 1. Damen-Volleyballmannschaft der SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim bereits drei Mal zum Aufstieg, so dass die Sportlerinnen aus der Eifel heute in der Regionalliga spielen.

Seine „aktive“ Zeit hat auch der emeritierte Weihbischof Karl Reger zumindest nominell hinter sich. Er feierte vor zwei Jahren sowohl seinen 80. Geburtstag als auch das Goldene Priesterjubiläum und gerade eben erst Anfang Februar 2012 sein 25-jähriges Bischofsjubiläum. Das bedeutet allerdings nicht, dass der aus Hellenthal-Giescheid stammende Kirchenhirte und wache Geist sich aus allem zurückzieht.

Beim „Talk“, wird der Bischof, der seiner Ursprungsgemeinde St. Barbara Rescheid noch heute die Treue hält, aus seinem bewegten Leben berichten. Ein Leben, in dem Karl Reger unter anderem vom einfachen Bauernjungen und landwirtschaftlichen Arbeiter zum Bischof wurde.

Für den musikalischen Rahmen sorgt beim vierten „Talk im Bahnhof“ das „Trio col legno“ mit Lilla Varhelyi, Hans-Peter Peil und Astrid Erdmann-Holder. Im Gepäck haben die die Drei einen spannenden Mix aus Alter Musik und europäischen Folk aus vergangenen Jahrhunderten.

pp/Agentur ProfiPress