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„Eifel-Gäng“ für VR-Bank Nordeifel-Mitglieder

VR-Bank Nordeifel ehrte in Marmagen unter ihren knapp 22 000 Miteigentümern hundert Jubilare, darunter auch eine ganze Reihe aus der Stadt Mechernich – Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen: „Seit 132 Jahren Werteorientierung, Bodenhaftung, und eine Hausbank für die Region, die mit den Menschen auf Augenhöhe spricht“

 

Als krönenden Abschluss rief Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen (3.v.r.) die Mitglieder und Miteigentümer der VR-Bank Nordeifel zur Ehrung auf die Bühne, die bereits seit einem halben Jahrhundert in der genossenschaftlich organisierten Hausbank der Region Nordeifel organisiert sind. Das sind Wilhelm Meuser, Heinrich Bauer, Hermann-Josef Balter, Werner Schmitz, Alois Engel, Alfred Kolf, Albert Wienand, Hermann Josef Poensgen, Richard Maus, Alfred Bannert, Peter Müller, Wilfried Monschau, Elisabeth Scheller und Josef Loosen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Marmagen/Kreis Euskirchen – Bei der genossenschaftlich organisierten VR-Bank Nordeifel eG stehen die zurzeit knapp 22 000 Mitglieder im Mittelpunkt. Denn diese Menschen sind Miteigentümer ihrer eigenen regionalen Hausbank. Einmal im Jahr werden Diejenigen unter ihnen besonders geehrt, die ein Jubiläum zu feiern haben. Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen und seine Vorstandskollegen Wolfgang Merten und Mark Heiter begrüßten am Dienstagabend nicht weniger als hundert Frauen und Männer, die seit 25, 30, 40 und sogar 50 Jahren Mitglieder und Miteigentümer der VR-Bank Nordeifel und ihrer bis zu 132 Jahre alten Vorgänger-Institute sind. Es gab Urkunden und Weinpräsente als Anerkennung der Treue zur Hausbank der Region, leckeres Essen und Trinken.

Und: Zur Unterhaltung ihrer treuen Genossenschaftsmitglieder hatte die VR-Bank Nordeifel drei bekannte Künstler der Nordeifel eingeladen, die seit einem guten halben Jahr als „Eifel-Gäng“ den Landstrich unsicher machen und im Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin Reklame für die Eifel machten: „Wibbelstetz“-Frontmann Günter Hochgürtel, Mundart-Rezitator Manni Lang und Krimiautor Ralf Kramp gefielen den VR-Bank-Mitgliedern ganz ausgezeichnet. Und zwar, weil sie „Männ der Region“ seien, so Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und engagiert für ihre Eifeler Heimat eintreten, wie das auch die gemeinsame VR-Bank seit 132 Jahren tue.

„Zurück zu den Wurzeln – wir sprechen mit Ihnen auf Augenhöhe“, hieß es in einem Werbefilm mit den Gründern Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zum Auftakt der Veranstaltung im Marmagener Saal Schmidt. „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“, fuhr Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen fort: „Wir haben viel bewegt in 132 Jahren, hier in der Eifel. Und zwar, weil wir eine Werteorientierung besitzen, die sich voll und ganz mit den Zielen und Wünschen der Mitglieder deckt. Eefeler Bank-Löck für Eefeler Konkschaff unn Eefeler Langk – su soll et senn.“ Altgen bezeichnete die 145 Mitarbeiter der VR-Bank Nordeifel als verantwortungsbewusstes Serviceteam für vielleicht bald schon 25 000 Mitglieder. Die VR-Bank sei der Motor im Wirtschaftskreislauf der Region Nordeifel. Den Jubilaren rief der Vorstandsvorsitzende zu: „Das Fundament dafür haben Sie alle geschaffen. Diese Bank gehört Ihnen!“    

Für 25jährige Zugehörigkeit zum Kreis der Mitglieder und Miteigentümer der VR-Bank Nordeifel ehrten Vorstand und führende Bankmitarbeiter Bernd Kläß, Siegfried Jentges, Markus Bell, Michaela Bell, Michael Schlemmer, Frank Rodert, Angelika Scheffer, Helga Auguste Müller, Siegfried Körtgen, Benno Hohn, Peter Sistig jun., Simon Ruben Müller, Franz-Josef Hansen, Ralf Gehlen, Gisela Neveling, Jochen Schmitz, Roswitha Trenzen, Kurt Stoff, Irmgard Stoff, Detlev Nowak und Paul Lingscheidt.

Seit 30 Jahren Mitglied sind Wolfgang Wüllenweber, Annelie Heimbach, Erwin Wienand, Harald Schramm, Ida Hohn, Ferdinand Keppler, Roman Braden, Bernhard Tillmann, Wolfgang Schruff, Andreas Fink, Michael Fink, Marita Renn, Herbert Rupp, Maria Wolter, Karola Haas, Josef Klinkhammer, Ludwig Kluba und Klaus-Dieter Blakowski.

Bereits seit 40 Jahren Miteigentümer der VR-Bank Nordeifel und ihrer bis zu 132 Jahre alten Vorgänger-Institute sind Professor Dr. h. c. Klaus Feinen, Peter Schmidt, Inge Keupgen, Hans-Georg Scheiwe, Heinrich Wiedemeyer, Hans-Josef Balter, Herbert Berbuir, Michael Hilger, Heinz Bireckoven, Josef Sons, Anthony Goebel, Josef Klinkhammer, Franz Lenzen, Johann-Josef Lux, Karl-Heinz Reetz, Alfred Heintges, Willi Schmitz, Dieter Schumacher, Erwin Schmitz, Klaus Etten, Karl-Heinz Schlewitz, Erich Söns, Günter Müller, Edmund Schmitz, Wolfgang Booch, Werner Weber, Hermann-Josef Schröder, Urban Hoß, Hermann-Josef Jakobs, Hilde Lang, Ferdinand Scheurer, Heinz-Josef Müller, Wilhelm Hermanns, Alfred Esser und Arthur Hanf.

Als krönenden Abschluss rief Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen die Mitglieder und Miteigentümer der VR-Bank Nordeifel zur Ehrung auf die Bühne, die bereits seit einem halben Jahrhundert in der genossenschaftlich organisierten Hausbank der Region Nordeifel organisiert sind. Das sind Wilhelm Meuser, Heinrich Bauer, Hermann-Josef Balter, Werner Schmitz, Alois Engel, Alfred Kolf, Albert Wienand, Hermann Josef Poensgen, Richard Maus, Alfred Bannert, Peter Müller, Wilfried Monschau, Elisabeth Scheller und Josef Loosen.

Ein besonderer Gast unter den Geehrten war der aus Nettersheim stammende und mit Altersruhesitz zeitweise heute wieder in Nettersheim lebende Professor Dr. h.c. Klaus Feinen. Der damalige Bauernsohn und spätere anerkannte Wirtschafts- und vor allem Leasing-Experte hatte 1957 – 1959 bei der heutigen VR-Bank Nordeifel in Gemünd seine Bankenlehre gemacht. Sie hieß damals am Zusammenfluss von Urft und Olef noch „Spar- und Gewerbebank eG Gemünd“.

Professor Feinen überreichte dem Vorstandsvorsitzenden Bernd Altgen eine ganze Reihe Bücher und andere Publikationen aus seiner Feder für die Fach-Bibliothek der VR-Bank-Mitarbeiter. Dabei betonte der Professor: „Dass das deutsche Finanz- und Banksystem mit seiner Dreigliederung – Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen und Großbanken – alle Stürme der internationalen Finanzkrisen so erfolgreich bestanden hat, ist auch und besonders dem genossenschaftlichen Grundprinzip zu verdanken. Und schon während meiner Schulzeit habe ich mich mit dem Wirken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und seinem Motto ‚Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele‘ befasst.“