Lückerather Grundschüler packten Weihnachtspakete für die Tafel

Schon seit fünf Jahren beteiligen sich die Lehrer, Schüler und Eltern der Katholischen Grundschule Lückerath an der Weihnachtspakete-Aktion der Mechernicher Tafel

Schulleiterin Rita Jenniges, Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist und Initiatorin Adelheid Weiß-Kanonenberg (v. li.) freuten sich, dass die Grundschüler der Katholischen Grundschule Lückerath und deren Eltern wieder weit über 100 Weihnachtspakete für bedürftige Familien in Mechernich gepackt hatten. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Lückerath – In der Vorweihnachtszeit an diejenigen zu denken, denen es nicht so gut geht, ist an der der städtischen Mechernicher Katholischen Grundschule Lückerath fester Bestandteil: Schon seit fünf Jahren beteiligen sich die Lehrer, Schüler und ihre Eltern an der Weihnachtspakete-Aktion der Mechernicher Tafel. So konnten Wolfgang Weilerswist, Vorsitzender der Mechernicher Tafel und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des neugegründeten NRW-Landesverbands der Tafeln und sein Helfer Toni Klinkhammer auch am heutigen Mittwoch wieder über 100 zum Teil liebevoll verpackte Kartons abholen, die am morgigen Donnerstag, 20. Dezember, an die Bedürftigen ausgegeben werden.

Darin enthalten sind haltbare Lebensmittel, aber natürlich auch Leckereien zu Weihnachten und persönliche Weihnachtsgrüße, die den Empfängern ihr karg ausfallendes Weihnachtsfest etwas verschönern.

Wie Schulleiterin Rita Jenniges berichtete, nahmen die Kinder der Lückerather Grundschule die Aktion sehr wichtig und machten sich beim gemeinsamen Einkauf mit den Eltern viele Gedanken darüber, wie der Inhalt des Paketes aussehen sollte.

„Das ist Erziehung zur Hilfsbereitschaft von Anfang an“, unterstrich auch Lehrerin Adelheid Weiß-Kanonenberg, auf deren Anregung hin die Aktion vor fünf Jahren ins Leben gerufen worden ist. „Da kann man sich drauf verlassen“, freute sich Wolfgang Weilerswist, dass er auch ohne vorherige Absprache wieder eine volle Wagenladung Weihnachtspakete abholen durfte.

Zu den anspruchsberechtigten Empfängern bei der Mechernicher Tafel zählten laut Weilerswist zu siebzig Prozent betagte Frauen. „Das sind alte Damen, die oft früh verwitwet sind, die Kinder großgezogen haben und deren Rente nicht reicht“, so der Tafel-Chef. Über 200 Familien mit weit über 1000 Angehörigen werden in der Ausgabestelle Im Sande in Mechernich mit den nötigsten Dingen des täglichen Bedarfs versorgt.

Dringend gesucht werden ständig Leute, die mit anpacken und einen  Führerschein besitzen, um die Geschäfte im Umland anzufahren und Lebensmittelspenden in die Alte Schule „Im Sande“ zu bringen.

pp/Agentur ProfiPress