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Frühjahrsputz in Roggendorf

Organisation lag beim Renault Oldie Club Eifel unter Führung von Jörn Hück – Auch die Kita „Kunterbunt“ und die „Oldie Kids“ sammelten mit Müll auf

Ein Teil der Roggendorfer Müllsammler mit „Beute“ nach getaner Arbeit. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Roggendorf – Jedes Jahr im Frühling wird in und um Roggendorf aufgeräumt. Achtlos weggeworfene Gegenstände, willkürlich abgelagerter Müll und vom Winde von der B 266 heran gewehte Dinge werden dann von Freiwilligen auf- und eingesammelt, aufgeladen und ordnungsgemäß entsorgt. Die Federführung beim „Frühjahrsputz in Roggendorf“ hatte jetzt einmal mehr der örtliche Renault-Oldie-Club um Jörn Hück.

Mit von der Partie war auch in diesem Jahr die seit Jahren kooperierende städtische Mechernicher Kindertagsstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Roggendorf. Die Kinder der „KiTa Kunterbunt“  säuberten nicht nur ihr Kindergartengelände, sondern auch die Feldwege in der Nachbarschaft. Jörn Hück: „Es ist wichtig, den Kindern schon früh ein Verständnis für das Müllproblem zu vermitteln.“

Aber auch andere „Pänz“ aus dem Dorf und Erwachsene packten mit an. Hück: „Von sieben bis 75 Jahre war alles dabei“. Es ging auf der Kreisstraße 81 vom Sportplatz bis zur Baustelle an der Eisenbahnunterführung. Auch  Bolzplatz, Spielplatz, Ehrenmal und der Vorplatz des Dorfgemeinschaftshauses wurden gesäubert. Die  Feuerstelle für das Martinsfeuer wurde ebenso ins Müllentsorgungsprogramm einbezogen wie die B 266 bis zum Kreisel in der „Bärenschweiz“.

Roggendorfer Freiwillige beim Einsammeln von achtlos weggeworfenem Unrat entlang der Bundesstraße 266. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Am Ende sortierte die 13köpfige Dorfreinigungscrew zwei Spießbütten voller  Flaschen aus, es blieben über vier Zenter Restmüll übrig. Glas, Metalle und Reifen wurden gesondert für die Wiederverwertung entsorgt. Ebenfalls beim Durchkämmen der Roggendorfer Fluren gefunden wurde ein verendetes Wildschwein. Die Roggendorfer meldeten dem örtlichen Förster den Fundort. Ein im Dickicht entdecktes Autokennzeichen wurde der Polizei übergeben.

Zwei Dinge sind noch zu erwähnen. Zum einen, dass auch die Jugendabteilung des Renault Oldie Clubs mitmachte, zum zweiten dass auch Flaschen und Büchsen gefunden wurden, für die man Pfand einlösen konnte. Jörg Hück: „Das Geld haben wir der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder gutgeschrieben.“ Schade war nur, so der Vorsitzende des Renault Oldie Clubs Roggendorf, dass bereits einen Tag später bereits wieder Müll aus fahrenden Autos geworfen worden war und jetzt an den Straßenrändern der Bundesstraße 266 liegt.

pp/Agentur ProfiPress