Zehn Jahre Cowboysport im „Wilden Westen“

Offene Mechernicher Stadtmeisterschaft im Hufeisen-Zielwerfen feiert am Sonntag, 10. Juni, ab 12 Uhr Jubiläum – Rund 25 Mannschaften und 150 Einzelteilnehmer gehen auf dem Bolzplatz Bergbuir an den Start – Meldungen bis 13.45 Uhr möglich bei bruno.thelen@gmx.de (Tel. 0173/ 633 42 09)

„Action“ beim Hufeisen-Zielwerfen auf dem Bergbuirer Bolzplatz. Dort werden kommenden Sonntag, 10. Juni, ab 12 Uhr, die 10. Offenen Mechernicher Stadtmeisterschaften in dieser klassischen Cowboy-Sportart ausgefochten. Archivfoto: Bruno Thelen/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Bergbuir – Es ist eine Mischung aus Gaudi, sportlichem Ehrgeiz und Wildwest-Romantik: Im „Wilden Westen“ der Stadt Mechernich, traditionsgemäß seit zehn Jahren auf dem Bergbuirer Bolzplatz, wird ein beliebter Cowboy-Sport ausgetragen, das Zielwerfen mit Hufeisen.

Die nunmehr  10. Offene Stadtmeisterschaft im Hufeisenzielwerfen wird am kommenden Sonntag, 10. Juni, ab 12 Uhr auf dem Bolzplatz Bergbuir (ortseingangs rechts aus Richtung Bleibuir) ausgetragen. Veranstalter ist der Vereinsbund „De Hommele“. Anmeldungen nimmt (notfalls bis zum Veranstaltungstag um 13.45 Uhr)  Turnierleiter Bruno Thelen unter Telefon 0 24 43/ 86 24, Handy 0173/ 633 42 09 oder E-Mail: bruno.thelen@gmx.de entgegen.

Wie seit den Anfängen des Turniers gibt es sowohl eine Einzel-, als auch eine Mannschaftswertung. Erfahrungsgemäß gehen rund 25 Mannschaften und 150 Einzelbewerber an den Start, die meisten aus dem früher zum Amt Hergarten gehörenden „Wilden Westen“ der Stadt Mechernich. Den Teams winken Geldpreise über 100, 50 und 25 Euro, die drei besten Einzelwerfer werden mit 30, 20 und 10 Euro belohnt. Die Minimeisterschaft für Kids beginnt um 12, das Erwachsenenturnier um 14 Uhr. Mit der Siegerehrung wird gegen 18 Uhr gerechnet.

Für die Athleten wie für die erwarteten zahlreichen Schlachtenbummler gibt es Bier vom Fass, Hamburger und Pommes sowie nachmittags eine reichgedeckte Kaffeetafel. Oberschiedsrichterin ist seit den Anfängen des Turniers eine Frau, nämlich Iris Schlüpner.

Den von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der selbst einige Jahre in Bergbuir lebte, gestiftete Wanderpokal kann eines Tages die Mannschaft behalten, der es gelingt, drei Jahre hintereinander Turniersieger zu werden. Bislang hat das noch kein Team geschafft, auch die Mannschaft „M“ nicht, die im vergangenen Jahr gewann, und in der als ältester Teilnehmer Josef „M“ertens (90) an den Start ging.

pp/Agentur ProfiPress