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Ronald Larmann

09/08/2026

Am Donnerstag wird es laut

Bundesweiter Warntag am 10. September – Um 11 Uhr werden auch in Mechernich Sirenen und weitere Warnsysteme getestet – Entwarnung um 11.45 Uhr – Bevölkerung kann anschließend Rückmeldung geben

Bundesweiter Warntag am 10. September – Um 11 Uhr werden auch in Mechernich Sirenen und weitere Warnsysteme getestet – Entwarnung um 11.45 Uhr – Bevölkerung kann anschließend Rückmeldung geben

Mechernich – Wenn am Donnerstag, 10. September, um Punkt 11 Uhr plötzlich Handys Alarm schlagen und im Mechernicher Stadtgebiet die Sirenen heulen, besteht kein Grund zur Sorge: Bund, Länder und Kommunen testen beim bundesweiten Warntag gemeinsam ihre Warnsysteme für den Ernstfall.

Auch die Sirenen im Mechernicher Stadtgebiet werden sich an diesem Vormittag lautstark bemerkbar machen. Parallel verschickt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) um 11 Uhr eine bundesweite Probewarnung. Sie wird über zahlreiche Kanäle verbreitet – unter anderem über Warn-Apps, Radio und Fernsehen, digitale Anzeigetafeln sowie über Cell Broadcast direkt auf geeignete Mobiltelefone. Zusätzlich werden vor Ort regionale Warnmittel wie Sirenen getestet.

Beim bundesweiten Warntag am kommenden Donnerstag, 10. September, werden auch die Sirenen im Mechernicher Stadtgebiet getestet. Dazu zählt auch die moderne Sirenenanlage in Bleibuir – im Hintergrund die Pfarrkirche St. Agnes. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Beim bundesweiten Warntag am kommenden Donnerstag, 10. September, werden auch die Sirenen im Mechernicher Stadtgebiet getestet. Dazu zählt auch die moderne Sirenenanlage in Bleibuir – im Hintergrund die Pfarrkirche St. Agnes. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Ziel des Warntages ist es, die technische Einsatzfähigkeit der verschiedenen Warnsysteme zu überprüfen und gleichzeitig die Bevölkerung mit den Warnwegen vertraut zu machen. Denn im Ernstfall kann es entscheidend sein, Warnsignale zu erkennen und schnell auf die dazugehörigen Informationen zu reagieren. Der bundesweite Warntag findet deshalb jährlich am zweiten Donnerstag im September statt.

Um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Nach dem aktuellen Auslösekonzept des Bundes soll diese 2026 auch über Cell Broadcast verbreitet werden. Damit dauert der eigentliche bundesweite Probealarm rund 45 Minuten.

Für die Mechernicher Bevölkerung bedeutet das: Die Warnsignale am Donnerstagvormittag sind ausschließlich Teil des angekündigten Probealarms. Eine reale Gefahrenlage liegt nicht vor.

Der Test soll zugleich zeigen, ob die verschiedenen Warnmittel zuverlässig funktionieren und an welchen Stellen möglicherweise noch Verbesserungsbedarf besteht. Das BBK bittet deshalb auch in diesem Jahr um Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Vom 10. bis 17. September können Bürgerinnen und Bürger unter www.warntag-umfrage.de mitteilen, ob und auf welchem Weg sie die Probewarnung erhalten haben. Das NRW-Innenministerium hat die Kommunen ausdrücklich gebeten, auf diese Befragung hinzuweisen.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: www.bbk.bund.de

pp/Agentur ProfiPress