Wonach suchen Sie

Manfred Lang

08/12/2026

6000 Liter Wasser pro Minute

Wasserförderzug der Feuerwehren Mechernich und Euskirchen trainierte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Simmerath Großschadenslage an der Rurtalsperre

Wasserförderzug der Feuerwehren Mechernich und Euskirchen trainierte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Simmerath Großschadenslage an der Rurtalsperre

Mechernich/Simmerath - Große Wassermengen über weite Strecken zu fördern trainierte der Wasserförderzug „MCH/EU“ der Freiwilligen Feuerwehren Mechernich und Euskirchen gemeinsam mit Einheiten der Feuerwehr Simmerath bei einer groß angelegten Übung an der Rurtalsperre. Ziel war es, das Zusammenspiel der Einsatzkräfte bei einer überörtlichen Wasserversorgung unter realistischen Bedingungen weiter zu verbessern.

Mit leistungsstarken Pumpen und einer mehrere hundert Meter langen Schlauchleitung übten die Feuerwehren aus Mechernich, Euskirchen und Simmerath die Förderung großer Wassermengen an der Rurtalsperre. Zeitweise wurden bis zu 6000 Liter Wasser pro Minute transportiert. Foto: Dominik Obliers/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress
Mit leistungsstarken Pumpen und einer mehrere hundert Meter langen Schlauchleitung übten die Feuerwehren aus Mechernich, Euskirchen und Simmerath die Förderung großer Wassermengen an der Rurtalsperre. Zeitweise wurden bis zu 6000 Liter Wasser pro Minute transportiert. Foto: Dominik Obliers/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Sechs Feuerwehrangehörige machten sich mit dem Wechselladerfahrzeug (WLF) und dem Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) vom Gerätehaus Kommern auf den Weg nach Rollesbroich. Dort trafen sie auf die Kamerad/inn/en der Löschgruppen Rollesbroich und Lammersdorf. Nach einer gemeinsamen Vorbereitung auf das Übungsszenario ging es weiter zur Rurtalsperre, wo die praktische Ausbildung stattfand.

Vor Beginn der Gemeinschaftsübung wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Mechernich, Euskirchen und Simmerath in das Übungsszenario sowie den Ablauf der groß angelegten Wasserförderung eingewiesen. Foto: Dominik Obliers/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress
Vor Beginn der Gemeinschaftsübung wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Mechernich, Euskirchen und Simmerath in das Übungsszenario sowie den Ablauf der groß angelegten Wasserförderung eingewiesen. Foto: Dominik Obliers/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Nach der Lageerkundung und dem Aufbau der Einsatzstelle erhielten die Teilnehmer zunächst eine Einweisung in das eingesetzte Material. Anschließend wurde die Pumpstrecke an der Wasserentnahmestelle aufgebaut. Mit Hilfe des Wechselladerfahrzeugs verlegten die Einsatzkräfte auf einer Strecke von rund 850 Metern F-Druckschläuche bis zur Wasserabgabestelle, die von den Feuerwehrangehörigen aus Simmerath eingerichtet wurde.

Wichtig für Vegetationsbrände

Trotz anhaltenden Regens arbeiteten alle Beteiligten hochmotiviert. Dabei erreichte die aus dem Stausee geförderte Wassermenge zeitweise 6000 Liter Wasser pro Minute – eine Größenordnung, wie sie insbesondere bei Großbränden oder Wald- und Vegetationsbränden erforderlich werden kann.

Die materialintensive Übung an der Rurtalsperre diente dem Training einer leistungsfähigen Wasserversorgung über große Entfernungen – eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung ausgedehnter Waldbrände und Vegetationsfeuer in Eifel und Börde. Foto: Dominik Obliers/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress
Die materialintensive Übung an der Rurtalsperre diente dem Training einer leistungsfähigen Wasserversorgung über große Entfernungen – eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung ausgedehnter Waldbrände und Vegetationsfeuer in Eifel und Börde. Foto: Dominik Obliers/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

„Pünktlich zum Ende der Übung zeigte sich schließlich auch das Wetter von seiner freundlicheren Seite und erleichterte den Abbau der umfangreichen Technik“, schreibt Dominik Obliers vom Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Mitwirkender bei der Übung. Den Abschluss bildeten eine gemeinsame Mahlzeit und eine Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Rollesbroich.

Obliers: „Ein besonderer Dank galt den Löschgruppen Rollesbroich und Lammersdorf der Feuerwehr Simmerath für die Einladung zur gemeinsamen Übung sowie allen beteiligten Feuerwehrangehörigen des Wasserförderzuges »MCH/EU« für ihren engagierten Einsatz.“ Durch die zunehmende Zahl von Vegetations- und Waldbränden infolge längerer Trockenperioden gewinnt die Wasserförderung über lange Wegstrecken für Feuerwehren in Mittelgebirgslagen wie der Eifel stetig an Bedeutung.

pp/Agentur ProfiPress