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Henri Grüger

06/02/2026

Rock-Spektakel bis tief in die Nacht

So viele Besucherinnen und Besucher wie nie zuvor bei „Rock am Rathaus“: „TresHombres“, „The Queen Kings“ und „Rockwood“

So viele Besucherinnen und Besucher wie nie zuvor bei „Rock am Rathaus“: „TresHombres“, „The Queen Kings“ und „Rockwood“ lieferten Gänsehaut und große Klassiker – Spende an Mechernich-Stiftung

Mechernich – Wenige Stunden vor den ersten Tönen hatte es noch in Strömen geregnet. Entsprechend nervös war das Orga-Team. Doch die Hoffnung blieb – und zum Glück wurde das Wetter über den Tag hinweg spürbar besser. Sogar die Sonne zeigte sich plötzlich in Ihrer vollen Pracht, als ob sie die Musikerinnen und Musiker persönlich begrüßen wollte.

„The Queen Kings“ lieferten bei Rock am Rathaus in Mechernich große Gesten, starke Stimmen und jede Menge Gänsehaut. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
„The Queen Kings“ lieferten bei Rock am Rathaus in Mechernich große Gesten, starke Stimmen und jede Menge Gänsehaut. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Derweil füllte sich der Parkplatz hinter dem Mechernicher Rathaus, auf den Balkonen ringsum versammelten sich gut gelaunte Zaungäste und der Duft von frisch gebackener Pizza sowie Imbissklassikern erfüllte die Luft. Und während an der Cocktailbar fruchtige Drinks gemixt wurden, wartete im Backstage schon ein Line-up, das es in sich hatte.

Die „Tres Hombres“ aus Holland brachten den Platz mit sattem Sound und ZZ-Top Klassikern wie „La Grange“ oder „Thunderbird“ auf Temperatur. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Die „Tres Hombres“ aus Holland brachten den Platz mit sattem Sound und ZZ-Top Klassikern wie „La Grange“ oder „Thunderbird“ auf Temperatur. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Zum achten Mal hatte der Verein „Mechernicher Rock am Rathaus e.V.“ zu seinem Open-Air-Festival eingeladen, das mittlerweile weit über die Region hinaus bekannt ist. Entsprechend viele Gäste waren gekommen: „So viele hatten wir noch nie!“, freute sich Ralf Claßen, stellvertretener Landrat und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, angesichts des vollen Platzes. Und auch Michael Sander vom Orga-Team war begeistert: „Wir sind heilfroh, dass sich das Wetter noch so gebessert hat.“

Auch „Rockwood“ mit Bassist Rainer Peters aus Mechernich (m.) heizten dem Publikum ordentlich ein. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Auch „Rockwood“ mit Bassist Rainer Peters aus Mechernich (m.) heizten dem Publikum ordentlich ein. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Auch der Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel ließ es sich nicht nehmen, an der Veranstaltung vor seinem Amtssitz teilzunehmen. Eigentlich als Musikfan vor Ort, sprach er dennoch gerne ein paar Begrüßungsworte, in denen er vor allem allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren großen Einsatz dankte und sich auf einen schönen Abend voller guter Musik freute. Die Stimmung war also schon vor dem ersten Ton bestens – und sie sollte sich im Laufe des Abends noch kräftig steigern.

La Grange, Bohemian Rhapsody, Danger Zone

Den Auftakt machten die „TresHombres“ aus Holland, eine kompromisslos echte „ZZ-Top-Bluesrock-Maschine“ – ohne Schnickschnack oder Kunstbärte. Mit Sonnenbrillen, sattem Sound und Klassikern wie „La Grange“, „Sharp Dressed Man“, „Hi Fi Mama“, „Fool For Your Stockings“ und „Thunderbird“ brachte das Trio den Platz auf Temperatur. Das Publikum dankte es mit kräftigem Applaus – und forderte am Ende lautstark eine Zugabe.

Das Orga-Team aus (v. r.) Magret Eich, Michael Sander, Petra Himmrich und Reinhard Kijewski mit Ralf Claßen, dem stellvertretenden Landrat und Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, und dem Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel auf der Bühne. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Das Orga-Team aus (v. r.) Magret Eich, Michael Sander, Petra Himmrich und Reinhard Kijewski mit Ralf Claßen, dem stellvertretenden Landrat und Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, und dem Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel auf der Bühne. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Dann gehörte die Bühne „The Queen Kings“. Die Queen-Tribute-Band, die zu den besten Europas zähle, lieferte genau das, was das Publikum erwartet hatte: große Gesten, starke Stimmen, Gitarrensoli und jede Menge Gänsehaut. Von „I Want To Break Free“ über „Another One Bites The Dust“, „Crazy Little Thing Called Love“, „It’s A Kind Of Magic“, „I Want It All“ und „Bohemian Rhapsody“ bis hin zu „Radio Ga Ga“, „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“ wurde der Rathausplatz zum Chor. Sänger Sascha Krebs bedankte sich nach mehreren Zugaben für die Organisation, den Aufbau und vor allem bei einem „fantastischen Publikum“.

Auch die Schwerst- und Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e.V. hatte wieder Freikarten samt besten Plätzen bekommen. Hier mit Petra Himmrich (l.). Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Auch die Schwerst- und Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e.V. hatte wieder Freikarten samt besten Plätzen bekommen. Hier mit Petra Himmrich (l.). Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Den krönenden Abschluss lieferte schließlich die Mechernicher „Hausband“ Rockwood mit ihrem Bassisten Rainer Peters, der selbst in Mechernich lebt. Schon in der Ankündigung war versprochen worden, dass die Band Songs der Rock-Legenden in einer Qualität spielt, die den Originalen „in nichts nachstehen“. Und genau so kam es. Mit „Danger Zone“, „If I Could Turn Back Time“, „Africa“, „Go Your Own Way“, „I Came For You“, „I Love Rock ’n’ Roll“, „Rock You Like A Hurricane“, „Black Betty“, „Don’t Stop Believing“, „Music Was My First Love“ und „Smoke On The Water“ riss Rockwood den Platz bei einer spektakulären Lichtshow bis tief in die Nacht ab.

Musikfans kamen von weit her

Doch „Rock am Rathaus“ ist mehr als ein legendärer Konzertabend. Pro verkaufter Eintrittskarte geht ein Euro an die Mechernich-Stiftung. Dessen Vorsitzender Ralf Claßen sprach von einer echten „Win-Win-Situation“: Auf der einen Seite stehe eine tolle Veranstaltung mit guter Musik und besonderem Ambiente, auf der anderen Seite werde Menschen im Stadtgebiet geholfen, denen es finanziell nicht so gut geht. „Jeder Euro hilft“, betonte Claßen und dankte den Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen. Auch die Schwerst- und Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e.V. hatte wieder Freikarten samt besten Plätzen bekommen.

Drazen Zalac, Gitarrist der Queen Kings, in seinem Element. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Drazen Zalac, Gitarrist der Queen Kings, in seinem Element. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Möglich wurde der Abend aber erst durch viel ehrenamtliches Engagement. Der Mechernicher Rock am Rathaus e.V. um Reinhard Kijewski, Magret Eich, Petra Himmrich und Michael Sander dankte den befreundeten Vereinen, darunter der Karnevalsgesellschaft Schwerfen, dem KC Bleifööss und dem Festausschuss Mechernicher Karneval, außerdem der Stadtverwaltung, dem DRK, das das körperliche Wohlbefinden der Anwesenden sicherstellte, der Polizei für den Platz, den vielen Sponsoren, der Security, dem Technikteam von Christoph Leisten und „X-Lighting Eventmanagement“ sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern, die den rockigen Abend bis Mitternacht mittrugen.

Die Mechernicher Ortsgruppe des DRK sorgte für die Gesundheit der Anwesenden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Die Mechernicher Ortsgruppe des DRK sorgte für die Gesundheit der Anwesenden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Auch Nachhaltigkeit spielte wieder eine Rolle: Statt Glas, Porzellan oder Einwegplastik kamen kompostierbare Maisbecher zum Einsatz, die gesammelt und wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. So entstand deutlich weniger Müll. Ein Zeichen dafür, wie weit „Rock am Rathaus“ inzwischen ausstrahlt, waren die Gäste. Sander begrüßte unter anderem Besucherinnen und Besucher aus Ostbelgien, Baden-Württemberg und anderen Regionen. Schon im Vorfeld war damit gerechnet worden, dass Musikfans sogar aus Nachbarländern anreisen.

Nicht nur die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren super drauf. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Nicht nur die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren super drauf. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Und die Zukunft? Die steht schon: Am 22. Mai 2027 soll wieder gerockt werden, was das Zeug hält. Und nach diesem rundum gelungenen Abend dürfte die Vorfreude darauf bei vielen schon wieder begonnen haben…

Eine Performance, die Queen gerecht wird, lieferte Sänger Sascha Krebs. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Eine Performance, die Queen gerecht wird, lieferte Sänger Sascha Krebs. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Zugabe! Das Publikum war Feuer und Flamme. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Zugabe! Das Publikum war Feuer und Flamme. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Ein Keytar-Solo von Christof Wetter. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Ein Keytar-Solo von Christof Wetter. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Die „Rockwood-Mädels“ feierten ihre Lieblings-Band direkt in der ersten Reihe ab.  Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Die „Rockwood-Mädels“ feierten ihre Lieblings-Band direkt in der ersten Reihe ab.  Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Ein Blick von oben auf die Menge. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Ein Blick von oben auf die Menge. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Bis tief in die Nacht hielten die Rotkreuzler die Stellung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Bis tief in die Nacht hielten die Rotkreuzler die Stellung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Je später der Abend, desto spektakulärer tauchte die Lichtshow den Platz in Farben. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Je später der Abend, desto spektakulärer tauchte die Lichtshow den Platz in Farben. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

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