Autor, Lehrer für medizinische Berufe, Diakon und Lachyogi Toni Freialdenhoven schreibt über Lebensbalance und die Kraft des Humors – Gute Vorsätze umsetzen und langfristig durchhalten
Kreuzau/Düren/Mechernich – „Wer lacht, kann nicht gleichzeitig aggressiv sein“, konstatiert Anton Wilhelm „Toni“ Freialdenhoven aus dem benachbarten Kreis Düren, Familienvater, Diakon, Lehrer für Pflegberufe, „Lachyogi“ und Sachbuchautor. Er arbeitete als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger in diversen Krankenhäusern. Er absolvierte eine Schulassistententätigkeit und anschließend eine mehrjährige Weiterbildung (Studium) zum Lehrer für Pflegeberufe.
Als Lehrer für Pflegeberufe war er rund 30 Jahre in Düren in einer psychiatrischen Klinik tätig. Viele angehende Krankenschwestern und Pflegeschüler aus Mechernich und dem Kreis Euskirchen sind am Landeskrankenhaus durch seine Schule gegangen.

Bereits 2021 hat der heute 73jährige, der am 16. Juni 2007 im Hohen Dom zu Aachen von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff zum Ständigen Diakon in der Katholischen Kirche geweiht wurde, sein Werkbuch „Was tut mir wirklich gut – Work-Life-Balance für Pflegeberufe“ herausgebracht, ganz aktuell nun Ende 2025 – für alle interessierten Leserinnen und Leser – „Lebensbalance als Chance – Freude erhalten oder erneuern“.
Es handelt sich um eine auf 250 Seiten gedruckte Lebenshilfe, die aus Selbsthilfe einer persönlichen Krise des Verfassers erwachsen ist: „Ich befand mich in einem seelischen Tief, es war die starke Auswirkungen von Dauerstress in meiner Arbeitswelt und als auch im Privatleben.“ Mit der Zeit lernte Freialdenhoven durch verschiedene Bewältigungsverfahren, insbesondere durch das häufige Anwenden von Lachyoga, wieder den Blick für alles Positive und Gute im Lebensalltag zu gewinnen: „Ich lernte eine gesund machende Lebensbalance, eine Handlungsstrategie gegen Dauerstress.“
Stressopfer wird selbst Therapeut
„Wenn man genau hinschaut, passen seine Professionen gut zusammen, fast kann man sagen, seine Jobs fügen sich wie ein Zahnrädchen perfekt ineinander“, schrieb Sandra Kinkel in einer Rezension der Aachener Zeitung: „Freialdenhoven, der aus dem Eschweiler Stadtteil Neu-Lohn stammt und seit 34 Jahren in Kreuzau lebt, ist gelernter Friseur, weil seine Eltern den Wunsch hatten, dass er ihren Betrieb eines Tages übernimmt.“
Er hat einen anderen Weg eingeschlagen und eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht, ist Lehrer für Pflegeberufe, Diakon der katholischen Kirche, zertifizierter Lachyogi – und seit 2021 auch Buchautor. „Alles, was ich anfange, mache ich zu Ende“, sagt Freialdenhoven. „Ich bin ein Stück weit auch Perfektionist.“

Lachyoga entdeckte er während einer exogenen Depression: „Heute würde man eher von einem Burn-on sprechen, einer Vorstufe des Burn-out“, erzählt das damalige Opfer, das zum eigenen Therapeuten wurde: „Ich war ausgebrannt, habe aber trotzdem weitergemacht.“ Die bekannten Meditationsformen wie autogenes Training oder progressive Entspannung, die er selbst unterrichtet und täglich praktiziert hatte, verhinderten zwar letztlich Toni Freialdenhovens Zusammenbruch, aber halfen nicht mehr aus der Krise. Da wurde er mit Lachyoga bekannt…
Diese Meditationsmethode half ihm weiter: „Das gewollte Lachen setzt natürliches Lachen in Gang, was den Blick wieder für die positiven Dinge im Leben weitet“, erzählt der Gesundheitslehrer und Geistliche heute: „Vor allem, wenn man zu lange im Negativen verhaftet war.“ Das Gehirn stoße wieder Glückshormone wie Endorphine, Endorphine und Dopamine aus. Der Autor: „Es spielt im Gehirn offenbar keine Rolle, ob wir wirklich lachen müssen oder ob unser Lachen quasi künstlich ist.“
Lachen erzeugt Glückshormone
Lachyoga sei dabei nur ein Mittel, um künstliches Lachen zu erzeugen. „Witze erzählen oder lustige Filme funktionieren auch“, sagt Freialdenhoven. Der Experte berichtet von Studien, bei denen die Probanden vor und nachdem sie einen lustigen Film geschaut hatten, eine Blutprobe abgegeben hätten. „Bei allen haben sich deutlich erkennbar mehr Glückshormone gebildet.“
Sein Buch ist für Leute gedacht, die in ihrem Leben etwas ändern möchten. „Ich möchte Menschen, die im Dauerstress sind, in einem Hamsterrad stecken, helfen, aus diesem Teufelskreis herauszukommen.“ Freialdenhoven ist davon überzeugt, dass mehr Humor und mehr Lachen uns allen sehr guttäte. „Die Welt wäre ganz sicher ein Stück besser. Weil weniger Energie da ist für Aggression und Kriege, weil Lachen uns zufriedener macht.“
Lachyoga ist nur eine von den vielen Empfehlungen, die der Gesundheitslehrer und Diakon in seinem zweiten Buch ausgearbeitet hat. Leute, die gestresst seien, äßen häufig fettige und süße Lebensmittel, und nähmen zu. „Es entsteht Übergewicht, die Leute bewegen sich zu wenig, ein Teufelskreis, den man aber durchbrechen kann. Wenn man es schafft, sein Leben wieder in gewisse Balance zu bringen, kommt auch die Lebensfreude zurück.“

Sein erster Ratgeber, der vor vier Jahren erschienen ist und den Titel „Was tut mir wirklich gut?“ trägt, richtet sich in erster Linie an Menschen in Pflegeberufen, die auf der Suche nach einer guten Work-Life-Balance sind. Das jetzige Werk aber an alle, die unter den Symptomen der Zeit zu leben haben: Ungleichgewicht von Leib und Seele.
Neben Lachyoga und anderen Meditationstechniken, die Freialdenhoven beschreibt, beschäftigt er sich auch mit einer guten, ausgewogenen Ernährung sowie den Themen Religiosität und Spiritualität. „Es greift alles ineinander“, sagt Freialdenhoven. „Menschen, die religiös sind, können Leiderfahrungen häufig besser verkraften. Und auch ein gesunder, ausgewogener Darm ist wichtig für unsere Laune und unsere Lebensfreude. Das ist vielen Menschen nicht bewusst.“
Der Lachyogi will den Menschen zudem Tipps geben, wie es gelingt, ihre guten Vorsätze nicht nur umzusetzen, sondern auch langfristig durchzuhalten. „Wir wissen ja allein aufgrund unserer Neujahrs-Vorsätze, wie das ist. Ein paar Wochen bewegen wir uns mehr und danach ist dann alles wie vorher.“ Es helfe, sich zwischendurch zu belohnen und sich kleine Ziele zu setzen.
25 Ansätze für mehr Lebensfreude
Zum Schluss nennt Freialdenhoven dann noch ein Beispiel für mehr Gelassenheit im Alltag: „Bevor wir uns aufregen, weil die Ampel rot ist und wir warten müssen oder weil es an der Supermarktkasse wieder so lange dauert, sollten wir drei bewusste, lange Atemzüge tun, anstatt uns zu ärgern. Das führt zu deutlich weniger Stressempfinden.“

Er ist davon überzeugt, dass es kein vergleichbares Werk auf dem deutschen Ratgebermarkt gibt. Es unterteilt 25 Themenbereiche in gesundheitsschädigende und gesundheitsfördernde Abschnitte. Lebensbalance sei das Tor zu mehr Lebensfreude, so Toni Freialdenhoven, der das Ergebnis langer Recherchearbeit und intensiver Selbsterfahrung sein Lebenswerk nennt, in das physiologische, medizinische, psychologische und soziologische sowie theologische Betrachtungsweisen und Erfahrungen einflossen.
Toni Freialdenhoven geht es nicht in erster Linie darum, mehr Lebensjahre zu ermöglichen, sondern sie zu intensivieren, „bei guter Gesundheit und mit reichhaltiger Lebensfreude“, wie er mit einem Lachen nachdrücklich betont…
pp/Agentur ProfiPress
02/09/2026
