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Henri Grüger

04/13/2026

Spaß im Laufe der Jahrhunderte

 

5 min read

„Jahrmarkt anno Dazumal“ begeisterte mit Nostalgie und Erlebnissen für die ganze Familie tausende Besucher im LVR-Freilichtmuseum Kommern – Ein Pressespiegel

Mechernich-Kommern – Wie eine Zeitreise fühlt es sich an, wenn sich das LVR-Freilichtmuseum Kommern einmal im Jahr in einen lebendigen, historischen Jahrmarkt verwandelt. Hier kann man hautnah miterleben, wie die Menschen schon zur Kaiserzeit Kirmes feierten – bis hin zu den Rummelplätzen der Wirtschaftswunder-Zeit.

Wenn Gaukler „Gilbert the Charlatan“ seine so legendäre wie humorvolle Show im LVR-Freilichtmuseum Kommern aufführt, ist wieder „Jahrmarkt Anno Dazumal“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Wenn Gaukler „Gilbert the Charlatan“ seine so legendäre wie humorvolle Show im LVR-Freilichtmuseum Kommern aufführt, ist wieder „Jahrmarkt Anno Dazumal“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Wie der Redakteur Thorsten Wirtz (Kölner Stadt-Anzeiger/Kölnische Rundschau) in seinem Zeitungs-Bericht schildert, ist der „Jahrmarkt anno dazumal“ längst mehr als eine Veranstaltung: Er ist für viele Familien zur liebgewonnenen Tradition geworden.

Seit über 30 Jahren rund um Ostern ausgerichtet, verbindet der Jahrmarkt generationsübergreifend Erinnerungen mit neuen Erlebnissen. So beschreibt Wirtz die besondere Atmosphäre, in die Besucherinnen und Besucher eintauchen können – und somit direkt in das Leben und Feiern vergangener Zeiten.

Fahrgeschäfte, Leckereien, Buden – wieder gab es alles, was das Kirmesherz begehrt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Fahrgeschäfte, Leckereien, Buden – wieder gab es alles, was das Kirmesherz begehrt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Fahrgeschäfte, Leckereien, Shows

Für viele Gäste ist der Jahrmarkt auch eine Reise in die eigene Kindheit. „Es ist toll, dass ich meinen Kindern hier zeigen kann, welche Attraktionen ich selbst früher auf der Kirmes gerne besucht habe“, wird Besucherin Mariann Urban zitiert. Genau dieser emotionale Brückenschlag zwischen damals und heute prägt das Geschehen auf dem „Marktplatz Rheinland“.

Während die einen Enten um Preise angelten… Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Während die einen Enten um Preise angelten… Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Dabei entdecken auch die jüngsten Gäste immer wieder Neues: Attraktionen wie Autoscooter, die Geisterbahn oder die klassische „Raupe“ sorgten für Begeisterung – und Erinnerungen wachsen hier Jahr für Jahr mit. Abgerundet wird dieses Erlebnis von den verschiedensten süßen und herzhaften Köstlichkeiten, die die vielen Austellerinnen und Aussteller anbieten. Darunter zum Beispiel Zuckerwatte, Grillgut oder Crêpes.

… ließen sich die anderen von waghalsigen Artisten begeistern. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
… ließen sich die anderen von waghalsigen Artisten begeistern. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Neben Fahrgeschäften und nostalgischen Angeboten sind es aber vor allem die Künstlerinnen und Künstler, die dem Jahrmarkt seinen unverwechselbaren Charakter verleihen. So berichtet Wirtz von dem Gaukler Gilbert aus Paris, der das Publikum schon seit den Anfangsjahren mit seiner humorvollen Show begeistert.

Wikinger-Boote, „Floh-Circus“ und herzhaftes vom Grill – mitten in der historischen Idylle des Freilichtmuseums. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Auch das Straßentheater-Duo „Vélo des fous“ sorgte beispielsweise mit Humor und Nähe zum Publikum für volle Reihen. „Wir achten immer darauf, mit unserem Humor die Kinder direkt anzusprechen – dann bleiben auch die Eltern stehen“, erklärten die Künstler ihr Erfolgsrezept.

Bei „Hoppla Hopp“ galt es, Ringe um attraktive Preise zu werfen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Bei „Hoppla Hopp“ galt es, Ringe um attraktive Preise zu werfen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

„Kuckucksvögel“ und kiloweise Waffelteig

Nicht fehlen durfte natürlich auch der Duft frisch gebackener Waffeln, die vom Museumsförderverein angeboten werden. Bis zu 20 Kilogramm Teig werden an gut besuchten Tagen verarbeitet – ein Zeichen für die große Resonanz. Diese spiegelte sich auch in den Besucherzahlen wider: Bereits am Ostermontag wurden laut Veranstaltungsleiter Daniel Manner tausende Besucherinnen und Besuchern gezählt.

Pause machen konnten Gäste auch bei einer Tasse Kaffee im schön dekorierten Grünen neben einer historischen Windmühle. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Pause machen konnten Gäste auch bei einer Tasse Kaffee im schön dekorierten Grünen neben einer historischen Windmühle. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Ergänzt wird das Spektakel auch durch auswärtige Gruppen wie die „Kuckucksvögel“, die in historischer Kleidung der 1890er- bis 1950er-Jahre über das Gelände flanieren und das Erlebnis authentisch ergänzen. Der „Jahrmarkt anno dazumal“ ist somit schon lange ein lebendiges Stück rheinischer Kulturgeschichte. Ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen, weitergegeben werden und jedes Jahr aufs Neue ganze Generationen zusammenbringen.

pp/Agentur ProfiPress

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