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Kerstin Rottland

01/16/2026

Mutiger Karnevalist mit Herzblut

 

3 min read

Premiere für Prinz Marcel, I. – Aufruf an alle: DRK und Greesberger bitten zur närrischen Blutspende – Oberhaupt des Familiendreigestirns Rühr ist zum ersten Mal dabei: „Möchte Vorbild sein!“

Mechernich-Kommern –Tapfer und hilfsbereit, wie es sich für einen echten Prinzen gehört: Wenn sich am Mittwoch, 21. Januar, um 16 Uhr die Türen der Bürgerhalle öffnen, wird Marcel, I. (Rühr) mit gutem Beispiel vorangehen und sich mit abgebundenem Arm auf die Liege legen. – Da gibt es nur einen Haken, verrät der ausgebildete Medizintechniker zähneknirschend. „Ich kann eigentlich kein Blut sehen.“

Prinz Marcel I. geht mit gutem Beispiel voran: Zum ersten Mal im Leben wird die Tollität der KG Greesberger am Mittwoch, 21. Januar, Blut spenden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Prinz Marcel I. geht mit gutem Beispiel voran: Zum ersten Mal im Leben wird die Tollität der KG Greesberger am Mittwoch, 21. Januar, Blut spenden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Abhalten kann dieser Umstand das Oberhaupt des Kommerner Familiendreigestirns jedoch nicht. „Ich arbeite in der Kölner Uniklinik und weiß aus erster Hand, wie dringend Blutkonserven täglich benötigt werden. Außerdem möchte ich meine Pflicht als Vorbild erfüllen. Viellicht kann ich ja auch anderen zeigen, dass ihre Bedenken überflüssig sind.“ Blutspenden sei eine der einfachsten Möglichkeiten, anderen Menschen ganz konkret zu helfen, betont der Prinz, und ruft alle Jecken und Nicht-Jecken gleichermaßen zur Teilnahme auf. Um Erstspender wie Prinz Marcel I. wird sich natürlich besonders gut gekümmert, benötigt wird nur der Personalausweis.

Die Prinzenblutspende richtet sich ausdrücklich an die ganze Bevölkerung. Ob im Kostüm oder ganz klassisch: Willkommen ist jeder, der helfen möchte. Neben der Blutspende erwartet die Besucherinnen und Besucher leckere Verpflegung und eine karnevalistisch-familiäre Atmosphäre. 

Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Mechernich, Rolf Klöcker betont, dass gerade in der fünften Jahreszeit Blutspenden dringend benötigt werden. Aber nicht etwa wegen des närrischen Treibens, sondern vielmehr wegen der kalten Temperaturen. „Viele Spender fallen im Winter wegen Krankheit aus, daher ist es gerade jetzt so wichtig, Blut zu spenden“, so der DRK-Chef.

„Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können“, unterstreicht er die Bedeutung der Blutspende. Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf rund 3.000 bis 3.500 Blutspender angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können.

Um den rückläufigen Zahlen bei den Blutspendern entgegenzuwirken, freut sich das Rote Kreuz über die närrische Unterstützung der Kommerner Greesberger und des Familiendreigestirns.

DRK und Karnevalisten hoffen darauf, dass viele Menschen dem Aufruf des Familiendreigestirns folgen – ganz nach dem karnevalistischen Motto: „Spende Blot – fiere et Levve!“

pp/Agentur ProfiPress

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