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Kerstin Rottland

05/06/2026

MINT am GAT: Bakterien und Plastik

Forscher aus Jülich und Düsseldorf begeisterten Schüler mit spannenden Einblicken in Umweltforschung

3 min read

Forscher aus Jülich und Düsseldorf begeisterten Schüler mit spannenden Einblicken in Umweltforschung

Mechernich – Wie gelangt Plastik in die Ozeane, und was passiert dort eigentlich damit? Mit diesen und weiteren drängenden Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Am Turmhof (GAT) im Rahmen der MINT-Vortragsreihe beschäftigt. Zu Gast waren diesmal Dr. Rebecka Molitor und Dr. Stephan Thies vom Forschungszentrum Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Experten brachten hochaktuelle Forschung direkt ins Klassenzimmer.

In zwei altersgerechten Vorträgen näherten sich die Wissenschaftler dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Für die Oberstufe ging es um „Biotechnologie und Bioökonomie als Mittel der Umwelthilfe“. Im Fokus standen sogenannte Polyesterasen: Enzyme aus Bakterien, die Plastik zersetzen können. Durch gezielte „Umprogrammierung“ sollen diese Enzyme künftig noch effizienter arbeiten und so einen Beitrag zur Lösung des weltweiten Plastikproblems leisten.

Anschaulich und verständlich wurde das Thema „Plastik im Meer“ für die Klassen 5 und 6 aufbereitet. Die Forscher erklärten zum Beispiel, wie Kunststoff in die Meere gelangt und welche Folgen das für Tiere und Menschen hat. Foto: Andreas Maikranz/pp/Agentur ProfiPress
Anschaulich und verständlich wurde das Thema „Plastik im Meer“ für die Klassen 5 und 6 aufbereitet. Die Forscher erklärten zum Beispiel, wie Kunststoff in die Meere gelangt und welche Folgen das für Tiere und Menschen hat. Foto: Andreas Maikranz/pp/Agentur ProfiPress

Anschaulich und verständlich wurde es anschließend für die Klassen 5 und 6. Hier erklärten Molitor und Thies, wie Plastik überhaupt in die Meere gelangt und welche Folgen das für Tiere und Menschen hat. Ob Mikroplastik oder ganze Plastiktüten: Viele Meerestiere verwechselten den Müll mit Nahrung, so die Wissenschaftler. Die Folgen sind dramatisch, immer wieder werden Fische, Seevögel und Meeressäuger mit vollen Mägen tot aufgefunden.

Die Botschaft der Forscher war daher klar: Plastikmüll ist ein globales Problem, aber jeder kann im Alltag dazu beitragen, es zu verringern. Denn was gar nicht erst achtlos weggeworfen wird, kann auch nicht über Flüsse in die Ozeane gelangen.

pp/Agentur ProfiPress

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