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Kerstin Rottland

06/18/2026

McFlott: Eröffnung in sechs Wochen

Richtfest bei McDonald’s im Kommerner Monzenbend – Am 28. Juli soll das neue Schnellrestaurant an der B 477 öffnen

Richtfest bei McDonald’s im Kommerner Monzenbend – Am 28. Juli soll das neue Schnellrestaurant an der B 477 öffnen – Franchisenehmer Mats Riepenhausen führte Bürgermeister Michael Fingel durch den Rohbau – Bewerbungen erwünscht – Wohnungen für Mitarbeiter gesucht

Mechernich-Kommern – Noch stehen Kabel aus den Wänden, es wird gebohrt, geschraubt und gefrickelt. Doch der Satz, auf den hier viele warten – er rückt immer näher: „Guten Tag, Ihre Bestellung bitte …?“

Am Dienstag, 28. Juli, soll das neue McDonald’s-Schnellrestaurant im Kommerner Monzenbend eröffnen. Irgendwann um die Mittagszeit, so der aktuelle Plan des Franchisenehmers, werden bei McDonald’s Riepenhausen die ersten Burger, Pommestüten und Eisbecher über die Theke gehen.

Zum ersten Mal richtig Betrieb herrschte während des Richtfestes auf dem zukünftigen McDonald’s-Parkplatz im Kommerner Monzenbend. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Zum ersten Mal richtig Betrieb herrschte während des Richtfestes auf dem zukünftigen McDonald’s-Parkplatz im Kommerner Monzenbend. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Dass alles im Zeitplan liegt, war beim Richtfest am Mittwoch deutlich sichtbar. Der Einladung von Mats Riepenhausen, der bereits die McDonald’s-Filialen in Erststadt und Blankenheim betreibt, war Mechernichs Bürgermeister Michael Fingel in Begleitung seiner Persönlichen Referentin Manuela Holtmeier und Christian Habrich (Team Wirtschaftsförderung der Stadt Mechernich) gefolgt. Hinzu kamen Jörg Wallershauser und Erich Meiser (beide von der ausführenden Baufirma Heim Bau) sowie zahlreiche McDonald’s-Mitarbeitende und Pressevertreter. Den traditionellen Richtspruch vom Dach sprach Prokurist Erich Meiser – bevor er (nein, nicht etwa einen Pappbecher, sondern) ein Schnapsglas leerte und nach altem Zimmerer-Brauch mit ordentlich Schmackes auf den Schotterboden pfefferte.

Weder Big Macs noch Wechselgeld gab es am frisch installierten Fenster des künftigen McDrive-Schalters von Bürgermeister Michael Fingel und Mats Riepenhausen. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Weder Big Macs noch Wechselgeld gab es am frisch installierten Fenster des künftigen McDrive-Schalters von Bürgermeister Michael Fingel und Mats Riepenhausen. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Mats Riepenhausen zeigte sich zufrieden mit dem Baufortschritt und verriet, dass er überraschend oft angesprochen werde, sobald er auf der Baustelle sei: „Die Mechernicher sind offenbar ziemlich neugierig auf das Projekt.“  Nach dem Richtspruch führte der Bauherr Bürgermeister Michael Fingel höchstpersönlich durch das (sechs Wochen vor Eröffnung natürlich noch nicht ganz) barrierefreie Schnellrestaurant. Der Mechernicher Verwaltungschef nutzte die Gelegenheit für einen neugierigen Blick hinter die Kulissen, erkundigte sich nach Zahlen, umweltverträglichen Energie-Lösungen und lächelte durch das frisch installierte Schiebefenster am McDrive, von dem aus künftig beinahe rund um die Uhr Bestellungen ins Auto gereicht werden.

„Wie viele Eismaschinen gibt es? Wer mischt die Cola?“ Bürgermeister und Pressevertreter hatten etliche Fragen an Franchisenehmer Riepenhausen. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
„Wie viele Eismaschinen gibt es? Wer mischt die Cola?“ Bürgermeister und Pressevertreter hatten etliche Fragen an Franchisenehmer Riepenhausen. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Kaum zu glauben, dass bis dahin nur noch sechs Wochen Zeit sind: „Hui, das sind ja ganz ordentliche Kabelbündel da an der Decke …“, staunte der Bürgermeister im rückwärtigen Bereich. Mats Riepenhausen gab gerne und detailreich Auskunft. Es handle sich um Datenkabel, erläuterte er, „für unsere beiden eigenen Server und insgesamt 32 Monitore.“ Er zeigt nach oben, der Strom dafür käme unter anderem von dem vollständig mit Photovoltaik bedeckten Flachdach. Auch die Personalfrage interessierte Fingel. „Haben Sie denn schon genug Leute?“ – „Leider noch nicht“, räumte der Fillial-Chef ein. "Wir haben bereits eingestellt, sind aber weiter auf der Suche."

Den traditionellen Richtspruch sprach Prokurist Erich Meiser, bevor er nicht etwa einen Pappbecher, sondern ein Schnapsglas mit ordentlich Schmackes auf den Schotter pfefferte. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Den traditionellen Richtspruch sprach Prokurist Erich Meiser, bevor er nicht etwa einen Pappbecher, sondern ein Schnapsglas mit ordentlich Schmackes auf den Schotter pfefferte. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Gesucht würden weiterhin Mitarbeitende, von Vollzeit über Teilzeit bis hin zu Mini- und Schülerjobs. Insgesamt sollen in Kommern rund 55 neue Arbeitsplätze entstehen. Bewerbungen können per E-Mail an job@mcd-riepenhausen.de geschickt werden. Eine Herausforderung für Job-Interessenten sei der Wohnungsmarkt in der Region, verriet Riepenhausen. „Wer eine leerstehende Wohnung weiß, auch in der weiteren Umgebung, darf sich gern bei uns melden.“

Der Bauherr verriet dem Bürgermeister, dass er auf der Baustelle oft angesprochen werde: „Die Mechernicher sind offenbar ziemlich neugierig auf das Projekt.“ Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Der Bauherr verriet dem Bürgermeister, dass er auf der Baustelle oft angesprochen werde: „Die Mechernicher sind offenbar ziemlich neugierig auf das Projekt.“ Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Auf dem rund 3600 Quadratmeter großen Grundstück gegenüber der Agip-Eni-Tankstelle entsteht eine der modernsten McDonald’s-Filialen der Region. Das einstöckige Gebäude umfasst etwa 500 Quadratmeter, davon rund 200 Quadratmeter Restaurantfläche. Es soll eigens auf Familien mit kleineren Kindern ausgelegt sein. Geplant sind insgesamt 190 Sitzplätze, 90 davon im Außenbereich. Dazu kommen eine Spielfläche, große Familientische, eine zweispurige Drive-In-Anlage, digitale Abholmöglichkeiten über sogenannte Curbside-Parkplätze sowie vier Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge.

Michael Fingel zeigte sich erfreut, dass der Zeitplan steht und der Standort gegenüber der Eni-Tankstelle weiter Gestalt annimmt. Besonders groß sei die Vorfreude auf Burger und Pommes seines Wissens bei der Jugend – auch im eigenen Hause: „Mein Sohn meinte, er würde höchstwahrscheinlich Stammkunde werden.“ (Was – mit einem Augenzwinkern - allerdings nicht alle Personen in der Familie Fingel uneingeschränkt toll fänden.)

Und noch eine coole Nachricht dürfte pünktlich zum Sommeranfang für Freude sorgen. Mats Riepenhausen verriet beim Richtfest: „Ich habe extra dafür gesorgt, dass es an diesem Standort nicht nur eine, sondern gleich zwei Eismaschinen gibt!“

pp/Agentur ProfiPress