Barbarahof: Bronze-Plastik zum Gedenken an Dr. Josef Neuhaus wurde eingesegnet – „Allegorie Hoffnung“ ist ein Werk des verstorbenen Künstlers Franz Kött aus Schwerfen – Neugestalteter Garten als Ort der Ruhe und Regeneration
Mechernich – Die Bewohnerinnen und Bewohner des Barbarahofes Mechernich sollen künftig noch lieber Zeit im Garten der Senioreneinrichtung genießen. Damit das gelingt, wird das Gelände neugestaltet: Im Zentrum der Anlage wird dann die Bronzeplastik „Allegorie Hoffnung“ des Künstlers Franz Kött stehen, die kürzlich feierlich eingesegnet wurde. Bei der Gelegenheit wurden auch die aktuellen Pläne zur Umgestaltung des Barbarahof-Gartens vorgestellt.

Anlässlich des Todes von Dr. Josef Neuhaus - langjähriger ärztlicher Leiter des Krankenhauses Mechernich – stiftete Luise Kött-Gärtner (Tochter des Bildhauers und selbst Künstlerin) dem Barbarahof dieses besondere Kunstwerk. „Damit bleibt die Erinnerung an einen Menschen lebendig, dessen Wirken von Mitmenschlichkeit, Fürsorge und Hoffnung geprägt war“, heißt es in einer Mitteilung des Kreiskrankenhauses.

Es ist bereits die zweite Plastik des verstorbenen Künstlers, die in den Besitz des Gesundheitsverbundes übergeht. Im Foyer des Krankenhauses Mechernich ist die Bronzestatue „Mutter mit Kind“ zu sehen, die den unverwechselbaren Stil des Künstlers zeigt. Franz Kött, der aus Zülpich-Schwerfen stammte, war weit über die Region hinaus bekannt.

Die Plastik „Allegorie Hoffnung“ stellt Christus in der Zuwendung zu einem kranken Menschen dar und greift die Themen Hoffnung, Trost und menschliche Nähe auf. Damit verweise es auf Werte, die auch die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden im Barbarahof prägten. „Seit vielen Jahren begleiten sie die ihnen anvertrauten Menschen mit Respekt, Fürsorge und persönlicher Zuwendung.“ Die in der Skulptur zum Ausdruck kommenden Werte spiegelten zugleich das Wirken von Dr. Josef Neuhaus wider, betonte dessen Tochter, Elisabeth Neuhaus. „Menschen zu helfen, für sie da zu sein. Freude, Hoffnung und Gesundheit zu schenken, war sein größtes Anliegen.“
Ulrike Kreuer, die beauftragte Gartenbau-Ingenieurin, stellte im Anschluss an den offiziellen Teil noch Interessierten das Konzept für die Neugestaltung des Gartens vor. Es soll ein altersgerechter Garten für alle Sinne werden, mit Ruhebereichen einer Blumenwiese und Naschecke. Auch viele Spender und Mitglieder des Krankenhaus-Fördervereins waren bei der Einsegnung zugegen.
pp/Agentur ProfiPress
06/18/2026

