50 Jahre ist es her, dass Gerta und Anton Beul in Bergbuir eine Gaststätte eröffneten – Tochter Anita führt die Tradition mit Ehemann Norbert fort – Berühmt für ihren Beilagen-Salat
Mechernich-Bergbuir – Punktlandung in Bergbuir:Am Abend der Jubiläumsfeier, die Anfang Dezember stattfand, war es auf den Tag genau50 Jahre her,dass die Gaststätte „Bej Tünn“ ihre Pforten geöffnet hat. Damals hieß sie noch „Gaststätte Beul“ und wurde vom Vater der heutigen Wirtin geführt.
Anita Geller erinnert sich: „Meine Eltern Gerta und Anton Beul haben die Kneipe vor 50 Jahren gegründet. Obwohl sie offiziell auf meine Mama lief, hieß es im Dorf schon immer: ´Mir jonn bej Tünn´. Darum haben mein Ehemann Norbert und ich diesen Namen eines Tages einfach übernommen.“ Noch heute erinnert ein Schild über dem Eck-Tisch neben der Theke mit der Aufschrift „Em Hondesch“ an den Hühnerstall neben der Schreinerei von Anita Gellers Bergbuirer Vorfahren, der sich hier vor Zeiten befunden hat.

Warum die Gaststätte „Bej Tünn“ bis heute so beliebt ist? Ortsbürgermeister Markus Kratz muss nicht lange überlegen. „Das 500-Gramm-Steak mit Pommes ist der Hammer.“ Kratz deutet auf die gut gefüllten Tische. Der Beilagensalat sei auch legendär. „Außerdem ist es urgemütlich hier.“ Das finden offenbar auch die Mitglieder von 23 Kegelclubs, die in der Gaststäte von Anita und Norbert Geller ihre Vereinsheimat gefunden haben. Der Mittwoch und Donnerstag sei allein ihnen vorbehalten, sagt Anita Geller, die seit vielen Jahren tatkräftig von Marion Jansen unterstützt wird. „Freitags und am Wochenende ist dann jeder willkommen.“

Kein Wunder, dass es in dem urigen Gastraum am Jubiläumsabend pickepacke voll war. Zum Gratulieren gekommen waren neben Bürgermeister Michael Fingel sowie zahlreichen Freunden und der Familie auch einige „Zeitzeugen“ vom Gründungstag vor fünf Jahrzehnten. Gemeinsam stießen Hans Schümchen, Peter Breuer, Harald Dorweiler, Willi Schlüpner und Peter Heimbach auf das Jubiläum an. Die Männer waren sich einig: „Das Pils schmeckt noch genauso lecker wie damals.“
pp/Agentur ProfiPress
12/16/2025

