Stadtverwaltung Mechernich und seine Familie trauern um Karl Hermann Hansen (78)
Mechernich – Karl Hansen ist tot. Der langjährige Tiefbauingenieur der Stadtverwaltung Mechernich und stellvertretende Chef der Stadtwerke starb Ende Januar im Alter von 78 Jahren. Hansen war zunächst 2013 in den altersbedingten Ruhestand getreten, hatte sich dann aber als freiberuflicher Ingenieur wieder in den Dienst der Mechernicher Stadtverwaltung gestellt und bis 2025 zahlreiche Projekte begleitet. Insgesamt war der Kaller aus Wahlen 35 Jahre für die Stadt Mechernich tätig.

In einer offiziellen Anzeige der Stadt bringen Bürgermeister Michael Fingel, Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Personalratsvorsitzender Constantin Hochgürtel ihre Trauer um den Tod des Ausnahmemitarbeiters zum Ausdruck, der wegen seiner ruhigen und verlässlichen Art im Rathaus und darüber hinaus sehr geschätzt war. Die Familie schreibt: „Viele Spuren hat er hinterlassen.“
Freiheit und Lebendigkeit
Mit vollem Namen hieß der Ingenieur Karl Hermann Hansen. Beruflich war er seit 1990 für Stadtverwaltung und Stadtwerke tätig; 1992 wurde er zum 2. Werkleiter der Stadtwerke bestellt. Dass er nach dem Eintritt in den Ruhestand nicht einfach „weg“ war, passte zu seinem Selbstverständnis: Bis Ende 2025 blieb er als Ingenieur für die Stadt im Einsatz – sachlich, unaufgeregt, präzise. Die Stadt würdigt ihn als „freundlich, ehrlich und hilfsbereit“. Beigeordneter Hambach: „Wir trauern um ihn.“

Auch jenseits des Berufs war Hansen vielen ein Begriff. Zeitweise betätigte er sich in der Gemeinde Kall auch politisch. Bürgermeister Emmanuell Kunz erinnert an Hansens Ratsmandate 1977 bis 1979 und 1999 bis 2007. Von 1999 bis 2004 war er Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Hansen habe sich „mit ganzer Kraft und mit Geschick für die Belange der Bürger eingesetzt“, schreibt Kunz. Hansen habe Anteil an der Entwicklung der Gemeinde Kall genommen und durch seinen fairen und sachlichen Umgang hohe Akzeptanz genossen.
Weggefährten beschreiben ihn als Ausnahmeathleten, als jemanden, der Disziplin und Ausdauer lebte. In der Familie stand für ihn zudem die Freude an Bewegung im Mittelpunkt – besonders der Tanz, den die Angehörigen als seinen Ort der Freiheit und Lebendigkeit beschreiben. Der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung fand in der Basilika Steinfeld statt. „Er wird in den Herzen aller, die ihn kannten, unvergessen bleiben“, so Emmanuell Kunz.
pp/Agentur ProfiPress
02/24/2026

