Tollitäten aus Mechernich, Kommern und Weyer besuchten AWO-Familienzentrum Mechernich-Zentrum – Erzieherinnen und Erzieher waren kostümiert als „Federvieh“ – Weyerer Jungfrau Larissa (Stolze) im normalen Leben Mitarbeiterin im Familienzentrum
Mechernich – Da flogen die Federn im Familienzentrum Mechernich-Zentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO), als am Karnevalsfreitag die Tollitäten aus Mechernich, Kommern und Weyer die Bühne stürmten. Die Erzieherinnen und Erzieher des Familienzentrums hatten sich nämlich allesamt als „Federvieh“ verkleidet – Hühner und Papageien, Pfauen und Raben, Enten und sogar Pinguine flatterten da zwischen den Kindern herum. Nur Kita-Leiter Julian Rick musste als Vogelscheuche den Überblick behalten. Die Kinder hatten mit den Tollitäten viel Spaß, denn es wurde gesungen und getanzt, bevor alle in einer langen Polonaise durch den Saal zogen.

„Wir haben zum ersten Mal die Tollitäten bei uns zu Besuch“, erzählte Kita-Leiterin Tina Mertens. Das habe sich so ergeben, denn in dieser Session wurde Larissa Stolze, im normalen Leben Einzelfallhilfe im Familienzentrum, zur Jungfrau von Weyer proklamiert. Das Dreigestirn der Weyerer Blömche war dann auch die erste Überraschung des Tages für die Kinder, die sich besonders über den Kamelleregen freuten.
Für immer Prinzessin?
„Der Besuch hier im Familienzentrum bei den Kindern und meinen Kollegen ist natürlich etwas ganz Besonderes für mich. Es ist so schön, wie sich hier alle freuen“, erzählte Larissa Stolze. Sie warf Kamelle, tanzte mit Prinzessinnen und kam immer wieder mit den Kindern ins Gespräch: „Ich wurde heute auch schon gefragt, ob ich jetzt für immer Prinzessin bleiben würde“, lächelte die Weyerer Jungfrau.

Nach der großen Polonaise, angeführt von Prinz Annika I. (Meier) und Bauer Jenni (Höller) kündigte sich schon die nächste Überraschung des Vormittags an: Mechernichs Prinz Torsten I. (Krieg) eroberte die Herzen der Kinder, als er in ihrer Mitte die „Karnevalsmaus“ sang. „Das ist ein Traum, heute hier zu sein. Kinder sind so unbeschwert in ihrer Freude, da können wir Erwachsenen noch einiges lernen“, so der Mechernicher Prinz Karneval.
Piratenlied einstudiert
Als dritte Überraschung zogen schließlich die Familientollitäten aus Kommern in den Saal ein. Es gab reichlich Kamelle vom Kinderdreigestirn Prinz Maxi I., Bauer Kilian und Jungfrau Louisa, begleitet von ihren Eltern, dem Prinzenpaar Marcel I. und Michaela (Rühr). Der Besuch der Kommerner war auch für Tina Mertens ein Highlight, denn Prinz Maxi und Jungfrau Louisa waren vor einigen Jahren noch „ihre“ Kindergartenkinder gewesen. „Das ist richtig toll hier“, freuten sich Prinz und Jungfrau im Arm ihrer früheren Erzieherin, die unter ihren schwarzen Federn sichtlich stolz war.

Als dann schließlich die Tollitäten aus Mechernich und Kommern gemeinsam auf der Bühne versammelt waren, gab es dann nochmal eine Überraschung – diesmal allerdings eine, die die Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern vorbereitet hatten. Alle zusammen tanzten sie mit mächtig guter Laune zum „Piratenlied“, stampften mit den Füßen und sprangen in die Luft, dass auch die langen Federn auf den Prinzenkappen wackelten. Zum Abschluss gab es dann noch für jeden einen Orden vom Familienzentrum – natürlich mit Federvieh…


pp/Agentur ProfiPress
02/20/2026

