Vollversammlung des Pastoralen Raums Mechernich stellte neuen Rat vor und entwickelte Ideen für zusätzliche digitale Informationswege und mehr Gemeinschaft
Mechernich – Wie kann Kirche im Pastoralen Raum Mechernich künftig noch besser vernetzt, sichtbarer und gemeinschaftlicher werden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Vollversammlung des Pastoralen Raums bei ihrem jüngsten Treffen.
Zu Beginn stellte Pastor Erik Pühringer die Mitglieder des neu gewählten Rates des Pastoralen Raums vor. Das Gremium soll die Arbeit zwischen den Vollversammlungen begleiten, Ideen aufnehmen und die unterschiedlichen Orte von Kirche im pastoralen Raum vertreten. Vorgestellt wurden unter anderem Jennifer Arenz aus Harzheim, Lena Ingenillem und Helmut Müller aus Nöthen, Hans-Peter Drügh aus Mechernich sowie Franz Eßer aus Strempt. Die Ratsmitglieder Laura Dostert und Monika Willer waren an diesem Abend verhindert.

„Bei der vergangenen Vollversammlung waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits sehr fleißig und haben eine ganze Reihe von Ideen gesammelt“, sagte Pastoralreferentin Linda Schmitt-Thees. „Für diesen Abend haben wir daraus zwei Themen ausgewählt, mit denen wir nun konkret weiterarbeiten wollen: Kommunikation und Gemeinschaft.“
Ideen sammeln, konkrete Schritte gehen
Pastor Erik Pühringer machte deutlich, dass die Entwicklung des Pastoralen Raums nur gemeinsam gelingen könne: „Wir haben im Moment das Gerippe, die Menschen in den Gemeinden und Orten von Kirche füllen es mit Leben.“ Die Vollversammlung sei deshalb ein wichtiger Ort, um Ideen zu sammeln, weiterzudenken und in konkrete Schritte zu übersetzen.

Anschließend arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen zu den Themen Kommunikation und Gemeinschaft. Im Mittelpunkt der ersten Gruppe stand die Frage, wie Informationen aus dem vielfältigen kirchlichen Leben im Pastoralen Raum zusätzlich gebündelt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Die bestehenden Wege der Kommunikation sollen dabei sinnvoll ergänzt werden.
Diskutiert wurden unter anderem eine stärker genutzte Seite im Bürgerbrief, eine weiterentwickelte Homepage, ein WhatsApp-Kanal sowie Auftritte in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook. Ziel sei es, auf Veranstaltungen hinzuweisen, Einblicke in die Arbeit vor Ort zu geben und die zahlreichen Orte von Kirche im Pastoralen Raum vorzustellen.

Wichtig sei dabei ein einheitlicher Wiedererkennungswert. Ein gemeinsames Logo könne helfen, die verschiedenen Kanäle miteinander zu verbinden. Gleichzeitig wolle man unterschiedliche Altersgruppen erreichen. Deshalb wurde auch über eine Verknüpfung von Instagram und Facebook gesprochen.
Für einen möglichen Instagram-Auftritt brachte Lena Ingenillem bereits konkrete Ideen ein. Denkbar seien kurze Steckbriefe über die beteiligten Orte von Kirche, Monatsübersichten zu Festen und Veranstaltungen sowie Bilder und Berichte von Aktionen. Bevor ein Kanal startet, sollen allerdings Fragen zu Datenschutz, Zuständigkeiten, Redaktionsschluss und der Verwendung eines geeigneten Logos geklärt werden.
Gemeinsames Treffen in Planung
Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit der Gemeinschaft innerhalb der Vollversammlung. Als erster Schritt soll ein gemeinsames Treffen in kleinerem Rahmen vorbereitet werden, bei dem sich die Mitglieder besser kennenlernen können. Im Gespräch waren ein Nachmittag oder Abend mit Essen, etwa als Suppen- oder Buffetabend, ergänzt durch eine gemeinsame Aktivität wie einen Spaziergang, ein Quiz oder einen Spieleabend.
Als mögliche Zeiträume wurden die Monate Herbst und Advent sowie alternativ der Jahresbeginn genannt. Dabei soll das Treffen nicht in Konkurrenz zu bereits geplanten Veranstaltungen wie einem Ehrenamts-Dankfest stehen. Auch verschiedene Orte im Pastoralen Raum wurden als mögliche Treffpunkte ins Gespräch gebracht.

Pastor Erik Pühringer und Linda Schmitt-Thees machten deutlich, dass die Arbeit mit diesen beiden Themen erst beginne. Weitere Ideen aus der vergangenen Vollversammlung bleiben auf der Agenda. Die Ergebnisse der Gruppen sollen nun im Rat des Pastoralen Raums weiter beraten und Schritt für Schritt konkretisiert werden.
So wurde bei der Vollversammlung deutlich: Der Pastorale Raum Mechernich will seine vorhandenen Stärken weiter sichtbar machen, Menschen miteinander ins Gespräch bringen und Gemeinschaft vor Ort fördern.
pp/Agentur ProfiPress
07/16/2026
