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Manfred Lang

04/22/2026

Gedenken an Bundeswehr-Gefallene

 

4 min read

Hundert Teilnehmer beim Erinnerungsmarsch an das Karfreitagsgefecht 2010 in Afghanistan der Reservistenkameradschaften Mechernich/Bad Münstereifel und Euskirchen, aktiver Soldaten und Zivilisten mit Landrat Markus Ramers

Mechernich/Euskirchen – Rund 100 Reservisten, aktive Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Teilnehmer haben sich am Samstag am bundesweiten 16K3-Marsch im Kreis Euskirchen beteiligt. Startpunkt war die Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne an der Kommerner Straße in Euskirchen, von wo aus sich die unter Gepäck Marschierenden auf zwei Routen über zehn und 16 Kilometer begaben.

Im Mittelpunkt des Marsches zum 16. Jahrestag des Karfreitagsgefechtes der Bundeswehr in Afghanistan steht mehr als die körperliche Leistung. Die Bilanz der schweren achtstündigen Kämpfe waren drei gefallene deutsche Soldaten, acht weitere wurden zum Teil schwer verwundet. Zudem starben sechs Soldaten der afghanischen Nationalarmee durch „friendly fire“ deutscher Soldaten.

Antreten der rund hundert Marschteilnehmer in der Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne in Euskirchen, die sich Ostersamstag an das Karfreitagsgefecht der Bundeswehr 2010 in Afghanistan erinnerten und aller umgekommenen und verwundeten Soldaten gedachten. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
Antreten der rund hundert Marschteilnehmer in der Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne in Euskirchen, die sich Ostersamstag an das Karfreitagsgefecht der Bundeswehr 2010 in Afghanistan erinnerten und aller umgekommenen und verwundeten Soldaten gedachten. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Der Marsch erinnert an eines der schwersten Gefechte der Bundeswehr im Auslandseinsatz. „Zugleich soll er die Erinnerung an alle Gefallenen wachhalten und den Blick für die Verantwortung schärfen, die mit militärischen Einsätzen verbunden ist“, schreibt Dr. Ralf Heming, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Mechernich/Bad Münstereifel, in einer Pressemitteilung.

Neben Soldaten aus Euskirchen und Mechernich nahm auch eine Offizierin aus Schleswig-Holstein teil. Dass sich zudem zahlreiche Zivilisten anschlossen, unterstrich die enge Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft. Auch Landrat Markus Ramers und René Zander, der NRW-Landesvorsitzende des Reservistenverbandes, machten sich mit auf den Weg.

Landrat Markus Ramers (m.) mit Vertretern der Reservistenkameradschaften im Kreis Euskirchen, von links Oberstleutnant René Zander, der Landesvorsitzende NRW der Reservisten, und Dr. Ralf Heming, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Mechernich/Bad Münstereifel. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Reservistenkameradschaft Euskirchen unter der Leitung von Sascha Born (v.r.), die Durchführung lag in den Händen von Frank Dudzinski. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
Landrat Markus Ramers (m.) mit Vertretern der Reservistenkameradschaften im Kreis Euskirchen, von links Oberstleutnant René Zander, der Landesvorsitzende NRW der Reservisten, und Dr. Ralf Heming, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Mechernich/Bad Münstereifel. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Reservistenkameradschaft Euskirchen unter der Leitung von Sascha Born (v.r.), die Durchführung lag in den Händen von Frank Dudzinski. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Abschluss beim Grillen

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Reservistenkameradschaft Euskirchen unter der Leitung von Sascha Born, die Durchführung lag in den Händen von Frank Dudzinski. Heming: „Die Teilnehmerzahlen steigen seit Jahren kontinuierlich – ein Zeichen dafür, dass das Bewusstsein für die Bedeutung des Gedenkens wächst.“

„Gerade vor dem Hintergrund aktueller Konflikte wird deutlich, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist“, betonte der Reservistensprecher. Der Marsch sei deshalb auch ein bewusstes Zeichen der Wertschätzung gegenüber Soldaten und ihrer Familien.

Neben der körperlichen Herausforderung prägte vor allem der gemeinschaftliche Gedanke die Veranstaltung. Unterwegs wurde sich gegenseitig motiviert, Erfahrungen wurden ausgetauscht. „Der Marsch wurde so auch zu einem Ausdruck gelebter Kameradschaft“, heißt es in der Pressemitteilung. Seinen Abschluss fand der Tag bei einem gemeinsamen Grillen in der Kaserne – mit Gesprächen, Rückblicken und Gedenken.

pp/Agentur ProfiPress

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