Dritter Besuch von Bischof Joshua Mar Ignathios aus Kerala bei der Mechernicher „Communio in Christo“
Mechernich - Der dritte Besuch des emeritierten Bischofs Joshua Mar Ignathios, des ersten Bischofs der Diözese Mavelikara in Kerala, war für die Mechernicher Communio in Christo „ein Moment großer Freude und geistlicher Erneuerung“, wie Pfr. Jaison Thazhathil, der Generalsuperior betont. Nachdem er die Gemeinschaft bereits 2012 und 2014 besucht hatte, wurde Ignathios bei seiner Rückkehr Ende Juni mit tiefer Dankbarkeit und Zuneigung empfangen.

Ein Höhepunkt des Besuchs war die feierliche Messe am Fest der Heiligen Petrus und Paulus. An diesem besonderen Tag feierte die Gemeinschaft voller Freude den 28. Jahrestag der Bischofsweihe von Bischof Joshua Mar Ignathios sowie den siebten Jahrestag der Priesterweihe von Pfr. Patrick, einer der Seelsorger der Communio in Christo. Die Heilige Messe wurde zu einer „eindringlichen Erinnerung an Glauben, Mission und Einheit“.

„Herzliche Art und Bescheidenheit“
In seiner inspirierenden Predigt reflektierte der Bischof über die Heiligen Petrus und Paulus als die beiden Säulen der Kirche. Er verband dieses Bild „auf wunderschöne Weise“ mit dem Leben der Communio in Christo, indem er an Mutter Marie Therese, die Gründerin, und Karl-Heinz Haus, den ersten Generalsuperior, als die beiden Säulen erinnerte, durch die Gott das Fundament dieser gesegneten Gemeinschaft gelegt hat. Er erinnerte die Gläubigen daran, dass „jede Errungenschaft und jedes Wachstum nur durch Gottes Gnade möglich ist“, nicht allein durch menschliche Anstrengung.

„Bischof Joshua Mar Ignathios beeindruckte alle durch seine herzliche Art und seine Bescheidenheit“, schreibt Pfr. Shaji Thomas: „Er verbrachte Zeit mit den Mitgliedern, hörte ihnen zu, tauschte sich mit ihnen aus und sprach ihnen Mut zu. Mit herzlichen Worten brachte er zum Ausdruck, dass er, auch während seines Dienstes in Indien, immer geistlich mit Communio verbunden bleibt.

Nach einem geschwisterlichen, gemeinsamen Mahl mit der Gemeinschaft kehrte der Bischof nach Frankfurt zurück und flog später nach Kerala zurück. Sein Besuch hinterließ „einen erneuerten Glauben, gestärkte Bindungen und bleibende Erinnerungen“.

Tatsächlich fühlt sich die gesamte Gemeinschaft durch diesen Pastoralbesuch reich gesegnet und wünschte dem Bischof: „Möge der allmächtige Gott Bischof Joshua Mar Ignathios weiterhin reichlich segnen und ihn in seinem zukünftigen Dienst zur Ehre Gottes und im Dienst an seinem Volk leiten!“
pp/Agentur ProfiPress
07/09/2026
