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Ronald Larmann

10/01/2026

Fahr zur Hölle

Mit Schwung durch den Gruselmonat: Zwischen Kürbissen, Gespenstern und Skeletten geht es auf der Sommerrodelbahn im Erlebnispark Eifeltor bis 1. November schaurig-schön bergab. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Der Eifeltor Erlebnispark lädt bis einschließlich 1. November zum Halloween-Rodeln für die ganze Familie ein –  Samstags und sonntags bis 20 Uhr geöffnet – Kürbisse, Skelette und Grabsteine sorgen für Gänsehaut – Auch gastronomisch hält der Herbst Einzug

Mechernich-Kommern – Schon am Start wird klar: Das hier wird keine ganz normale Abfahrt. Über der Sommerrodelbahn im Eifeltor Erlebnispark prangt ein Banner mit einer ziemlich unmissverständlichen Aufforderung: „Fahr zur Hölle“. Natürlich augenzwinkernd – denn im Oktober haben Kürbisse, Skelette, Geister und Gespenster die Strecke übernommen.

Vom 1. Oktober bis einschließlich 1. November verwandeln Betreiber Roland Barth und sein Team die Sommerrodelbahn in eine schaurig-schöne Halloween-Strecke. Entlang der Bahn sorgen leuchtende Kürbisse, Skelette, Spinnweben und eigens angefertigte Grabsteine für die passende Kulisse. In der Dämmerung kommen zusätzlich Lichter ins Spiel.

„Wir wollen den Besuchern den ganzen Oktober über ein besonderes Erlebnis bieten“, so Roland Barth. Dabei soll der Grusel vor allem Spaß machen und die rasante Fahrt durch die herbstliche Eifellandschaft begleiten. Das Angebot richtet sich deshalb nicht nur an ausgewiesene Halloween-Fans, sondern an die ganze Familie.

Grusel zum normalen Fahrpreis

Vor allem an den Wochenenden soll sich die besondere Atmosphäre noch einmal steigern: Samstags und sonntags ist die Sommerrodelbahn während der Halloween-Aktion bis 20 Uhr geöffnet. Wenn das Tageslicht schwindet, kommt die gruselige Dekoration besonders gut zur Geltung.

Zum Startwochenende hat das Eifeltor-Team zudem Live-Erschrecker engagiert, die in der Dämmerung entlang der Strecke und rund um die Anlage für zusätzliche Schreckmomente sorgen sollen. Wenn sich das Konzept bewährt und organisatorisch umsetzen lässt, möchte Barth diesen zusätzlichen Gruselfaktor nach Möglichkeit auch an den weiteren Wochenenden anbieten.

Einen Halloween-Aufschlag gibt es nicht: Für die Fahrten gelten auch im Gruselmonat die regulären Preise.

Mit Schwung durch den Gruselmonat: Zwischen Kürbissen, Gespenstern und Skeletten geht es auf der Sommerrodelbahn im Erlebnispark Eifeltor bis 1. November schaurig-schön bergab. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Mit Schwung durch den Gruselmonat: Zwischen Kürbissen, Gespenstern und Skeletten geht es auf der Sommerrodelbahn im Erlebnispark Eifeltor bis 1. November schaurig-schön bergab. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Für Barth ist das Halloween-Rodeln zugleich eine Premiere. Seit rund einem halben Jahr betreibt er den Eifeltor Erlebnispark. Nun möchte er das Angebot Schritt für Schritt um saisonale Aktionen erweitern. „Man muss den Menschen immer wieder etwas Neues bieten“, sagt der erfahrene Schausteller. Mit dem Halloween-Monat wolle man zunächst Erfahrungen sammeln und schauen, wie die Aktion von den Gästen angenommen werde.

Vom Gruseln zum Genießen

Während draußen Skelette und Gespenster das Kommando übernehmen, zieht auch rund um das Restaurant der Herbst ein. Die Anlage soll passend zur Jahreszeit dekoriert werden und nach dem Ende der Rodelsaison nahtlos in die Vorweihnachtszeit übergehen.

Zum 2. November geht die Sommerrodelbahn planmäßig in die Winterpause. Im Restaurant läuft der Betrieb jedoch weiter. Schon im Oktober soll die Terrasse eingehaust und in einen gemütlichen Wintergarten verwandelt werden. Kamin, Tannenbaum und weihnachtliche Dekoration folgen später und sollen in der Vorweihnachtszeit einen gemütlichen Gegenpol zu kalten und dunklen Wintertagen schaffen.

Auch kulinarisch hat Barth bereits konkrete Pläne. Als besondere Angebote sind ein originales Schweizer Käsefondue im Kessel direkt am Tisch sowie Gänsebraten vorgesehen. Letzterer soll ausschließlich auf Vorbestellung angeboten werden. Bereits jetzt seien die ersten Weihnachtsfeiern fest gebucht. Bis zum 23. Dezember möchte das Team seine Gäste durch die Vorweihnachtszeit begleiten, anschließend ist eine zweiwöchige Betriebspause geplant.

Doch bevor Fondue, Tannenbaum und Gänsebraten Einzug halten, gehören die Kurven im Eifeltor Erlebnispark erst einmal den Kürbissen, Gespenstern und Gerippen. Und wer unter dem Banner „Fahr zur Hölle“ den Schlitten besteigt, sollte vor der Abfahrt vielleicht noch einmal über die Schulter schauen: Es könnte sein, dass ihm bereits ein Skelett im Nacken sitzt.

Weitere Infos unter www.eifeltor-erlebnispark.de.

pp/Agentur ProfiPress