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Manfred Lang

06/24/2026

„Abendstille“ bis „Westerland“

Sieben Chöre verwandeln die Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof in einen klingenden Sangestempel

Sieben Chöre verwandeln die Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof in einen klingenden Sangestempel

Mechernich -Als am Ende des Abends mehr als 200 Stimmen gemeinsam den Kanon „Abendstille überall“ anstimmten, herrschte für einen Moment eine besondere Atmosphäre in der Aula des städtischen Mechernicher Schulzentrums. Wo zuvor Titel von „Queen“ und „Die Ärzte“ erklungen waren, afrikanische Rhythmen und romantische Chorliteratur, vereinten sich Sängerinnen, Sänger und Publikum zu einem musikalischen Schlussakkord, der lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Der Chor „Rainer Wahnsinn“ um Rainer Pütz (l.) eröffnete das erste Chor-Sommer-Konzert am Gymnasium Am Turmhof (GAT) mit viel Schwung und musikalischer Energie. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Die Chorleiterinnen der beiden Schulchöre, Kirsten Welsch, (l.) und Dr. Antje Lehmhus freuten sich über die gute Resonanz bei der gelungenen Premiere eines gemeinsamen Chor-Sommer-Konzertes in Mechernich. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Sylvia Paustian, Leiterin des Hard-Chors aus Bad Münstereifel (l.) und Chorleiterin Dr. Antje Lehmhus freuten sich über die gute Resonanz bei der gelungenen Premiere des Chor-Sommer-Konzertes in Mechernich. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Es handelte sich um die Premiere eines „Chor-Sommer-Konzertes“ des städtischen Gymnasiums Am Turmhof (GAT), das sich als voller Erfolg erwies. „Sieben Chöre aus der Region um den Mechernicher Bleiberg präsentierten vor gut besetzten Reihen die ganze Bandbreite dessen, was Chormusik sein kann: kraftvoll und leise, traditionell und modern, humorvoll und berührend“, schreibt Pressesprecher Bernhard Karst.

Schulleiter Micha Kreitz (v.r.) und Organisatorin Kirsten Welsch dankten den Chorleiterinnen und Chorleitern der beteiligten Ensembles für ihr Engagement. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Schulleiter Micha Kreitz (v.r.) und Organisatorin Kirsten Welsch dankten den Chorleiterinnen und Chorleitern der beteiligten Ensembles für ihr Engagement. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Auch Solisten kamen beim „Lumora Chor“ Pascal Luckes zum Einsatz. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Auch Solisten kamen beim „Lumora Chor“ Pascal Luckes zum Einsatz. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Mit den Worten „Musik ist eine Sprache, die jeder versteht“ begrüßte Organisatorin und Musiklehrerin Kirsten Welsch die Gäste. Ihr Wunsch, Menschen unterschiedlicher Generationen und musikalischer Richtungen bei diesem Konzert zusammenzubringen, erfüllte sich an diesem Abend eindrucksvoll.

Sacro-Pop und „Hard-Chor“ zum Auftakt

Bereits der Auftakt machte deutlich, was das Publikum erwartete. Chor und Sacro-Pop-Band „Rainer Wahnsinn“ um Rainer Pütz begeisterten mit schwungvollen modernen Arrangements und christlichen Inhalten. Schnell wurde mitgeklatscht, gewippt und geswingt. Nicht weniger energiegeladen präsentierte sich der „Hard Chor“ des Sankt-Michael-Gymnasiums Bad Münstereifel mit Titeln wie „Je veux“ und „The Greatest Show“.

Der MGV Steinbach-Erft zeigte die anhaltende Faszination klassischer Männerchorliteratur. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der MGV Steinbach-Erft zeigte die anhaltende Faszination klassischer Männerchorliteratur. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Einen bewussten Gegenpol setzte der Männergesangverein (MGV) Steinbach-Erft. Die Sänger bewiesen, dass klassische Chormusik nichts von ihrer Ausdruckskraft verloren hat. Sie ist zeitlos – und den Sängern macht der gemeinsame Gesang hörbar Freude. Vor der Pause gehörte die Bühne den Gastgebern, dem Ensemble „GAT the Voice“, dem Schüler-Eltern-Lehrer- und Ehemaligenchor des Gymnasiums Am Turmhof.

Der „Hard Chor“ des St.-Michael-Gymnasiums Bad Münstereifel riss das Publikum mit modernen Songs und viel Spielfreude mit. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der „Hard Chor“ des St.-Michael-Gymnasiums Bad Münstereifel riss das Publikum mit modernen Songs und viel Spielfreude mit. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Als die ersten Takte des Ärzte-Klassikers „Westerland“ erklangen, sprang der Funke endgültig aufs Publikum über. Mit einem Augenzwinkern erklärte Chorleiterin und GAT-Musiklehrerin Dr. Antje Lehmhus, vermutlich habe die sommerliche Hitze den Chor musikalisch in Richtung Nordsee getrieben.

Dynamische „Bohemian Rhapsody“

Nach der Pause überzeugte der Kirchenchor Kommern, bevor „TaktVoll Buir“ Facetten moderner Chormusik entfaltete. Den glanzvollen Schlusspunkt setzte der Lumora-Chor unter der Leitung von Pascal Lucke. Mit großer Bühnenpräsenz, eindrucksvollen Solopassagen und populären Arrangements zog das Ensemble das Auditorium in seinen Bann. Spätestens bei Freddie Mercurys „Bohemian Rhapsody“ entfaltete der Chor seine ganze Dynamik.

Der Lumora Chor gestaltete das Finale des Chor-Sommer-Konzertes und begeisterte mit großer Bühnenpräsenz. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der Lumora Chor gestaltete das Finale des Chor-Sommer-Konzertes und begeisterte mit großer Bühnenpräsenz. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der Chor „TaktVoll Buir“ präsentierte moderne Chormusik und überzeugte mit einem facettenreichen Vortrag. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der Chor „TaktVoll Buir“ präsentierte moderne Chormusik und überzeugte mit einem facettenreichen Vortrag. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Bernhard Karst schreibt: „Bemerkenswert war nicht nur die musikalische Vielfalt, sondern auch die Bandbreite der Mitwirkenden selbst. Vom Fünftklässler bis zum Senior standen Menschen unterschiedlichsten Alters gemeinsam auf der Bühne. Was sie verband, war während des gesamten Abends spürbar: die Freude am Singen und die Begeisterung für die Musik.“

Der Kirchenchor Kommern eröffnete den zweiten Konzertteil mit harmonischem Chorklang. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der Kirchenchor Kommern eröffnete den zweiten Konzertteil mit harmonischem Chorklang. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der Schüler-Eltern-Lehrer- und Ehemaligenchor „GAT the Voice“ sorgte unter anderem mit dem Ärzte-Hit „Westerland“ für Begeisterung. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der Schüler-Eltern-Lehrer- und Ehemaligenchor „GAT the Voice“ sorgte unter anderem mit dem Ärzte-Hit „Westerland“ für Begeisterung. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Nach rund zweieinhalb Stunden voller Melodien, Emotionen und Begeisterung dankte Kirsten Welsch allen Chorleiterinnen und Chorleitern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Ihr Wunsch: Dass das Chor-Sommer-Konzert keine einmalige Veranstaltung bleibt. Die Chancen dafür stehen gut. Der langanhaltende Applaus am Ende des Abends klang jedenfalls danach.

pp/Agentur ProfiPress