Vor dem Rathaus wird am Montag „Schwarz-Rot-Gold“ gehisst – Grund ist der zweite deutsche Veteranentag
Mechernich – Vor dem Rathaus wird am Montag, 15. Juni, die Deutschlandflagge wehen. Grund dafür ist der Veteranentag, an dem aktive sowie ausgeschiedene Bundeswehrsoldaten deutschlandweit öffentlich geehrt werden. Den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr soll auf die Weise öffentlich Anerkennung, Wertschätzung und Sichtbarkeit gezollt werden.
Im Bundeswehrstandort Mechernich nimmt man diese wertschätzende Aufgabe besonders ernst. Anfang des Jahres erst haben Bürgermeister Michael Fingel und Oberstleutnant Jochen Schnabel die jahrzehntelange intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bundeswehr erneut besiegelt.

Vor zwei Jahren hatte der Bundestag beschlossen, den 15. Juni jährlich zum Nationalen Veteranentag zu machen. Erstmals umgesetzt wurde das im vergangenen Jahr. Menschen, die in der Bundeswehr gedient haben, insbesondere bei Auslandseinsätzen, haben nicht selten mit belastenden Erfahrungen, Verwundungen oder langfristigen Folgen zu kämpfen. Mit der Beflaggung vor Rathäusern und vielen anderen Aktionen zeigen Städte und Gemeinden deutschlandweit ihre Solidarität.
Der Dienst von Bundeswehrsoldaten soll dadurch in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Gleichzeitig soll der Veteranentag den Dialog zwischen Bundeswehr, Politik, Veteranen, Angehörigen und Gesellschaft stärken. Er stellt also nicht nur ein Zeichen des Dankes dar, sondern entspringt laut NRW-Innenministerium auch dem Wunsch, das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Bundeswehr bewusster zu machen.
pp/Agentur ProfiPress
06/12/2026
