Kreiskrankenhaus Mechernich spendet Erlös aus Adventsaktion für Schulgelände in Firmenich-Obergartzem – Sechs Waldkiefern, zwei Felsenbirnen und eine Sumpfeiche bereichern nun den Außenbereich der Grundschule
Mechernich-Firmenich – Aus einer vorweihnachtlichen Idee wächst nun ganz konkret ein Stück Zukunft: Mit dem Erlös seiner Adventskalender-Aktion hat das Kreiskrankenhaus Mechernich einen Teil der Bepflanzung des Schulgeländes der Grundschule Firmenich-Obergartzem ermöglicht. Insgesamt 7.500 Euro flossen in die Maßnahme. Damit können neun neue Bäume gepflanzt werden, die das Außengelände künftig noch grüner und lebendiger machen.
Zur offiziellen Übergabe mit symbolischem Spatenstich waren neben Bürgermeister Michael Fingel und Schulleiterin Alexandra Offermann, Fachbereichsleiter Christoph Breuer, Krankenhausgeschäftsführer Martin Milde, seine Kolleginnen aus der Unternehmenskommunikation, Jennifer Linke und Laura Lautz, sowie Stephanie und Marius Blum vom ausführenden Galabau-Unternehmen gekommen.
Die Spende ist Teil der Aktion „Adventskalender für den guten Zweck“, die das Kreiskrankenhaus bereits zum fünften Mal durchgeführt hat und das mit wachsender Resonanz. Über 700 Kalender wurden zuletzt verkauft. „Wir wollten diesmal bewusst ein Projekt unterstützen, das Soziales und Ökologisches miteinander verbindet“, erklärte Geschäftsführer Martin Milde. Die Wahl fiel daher auf die Grundschule in Firmenich-Obergartzem und somit auf ein Projekt, das Kindern unmittelbar zugutekommt und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Repräsentativer Platz
Dass die neuen Bäume nun schon gepflanzt werden konnten, ist auch einer pragmatischen Entscheidung geschuldet: Nachdem Jennifer Linke die Idee an die Stadt herangetragen hatte, wurde der entsprechende Bauabschnitt kurzerhand vorgezogen. Denn rund um die Schule laufen derzeit noch weitere Arbeiten an den Außenanlagen, die schrittweise umgesetzt werden. „Die Aktion war so überzeugend, dass wir diesen Bereich bewusst früher realisiert haben“, erläuterte Fachbereichsleiter Christoph Breuer. Gleichzeitig erhielten die Bäume damit einen besonders sichtbaren, repräsentativen Platz direkt am Eingang zum Schulgelände.
Gepflanzt werden sechs Waldkiefern, zwei Felsenbirnen und eine Sumpfeiche. Die Auswahl wurde bewusst getroffen: heimische Arten, die sich gut in das Umfeld einfügen und künftig auch im Unterricht eine Rolle spielen können. Denn die Schule ist als Nationalparkschule eng mit dem Thema Natur verbunden und setzt auf ein naturnah gestaltetes Außengelände als Lernraum.
„Das ist für uns eine tolle Möglichkeit, Natur direkt vor der Haustür erlebbar zu machen“, betonte Schulleiterin Alexandra Offermann. Unterschiedliche Baumarten, neue Lebensräume für Tiere und vielfältige Beobachtungsmöglichkeiten sollen den Sachunterricht bereichern und das ganz ohne lange Wege.
Etwas Bleibendes für die eigenen Kinder
Auch für die Stadt ist das Projekt ein Gewinn. Die neue Bepflanzung fügt sich in die Gesamtplanung der Außenanlagen ein. „Vor allem ist das etwas Nachhaltiges“, sagte Bürgermeister Michael Fingel. „Die Bäume sind keine kurzfristige Maßnahme, sondern werden die Schule im besten Fall viele Jahre prägen. Das freut mich sehr.“
Ein besonderer Beitrag kam auch aus der Region selbst: Das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Blum aus Firmenich unterstützte die Umsetzung vor Ort finanziell ebenso wie mit Muskelkraft. Für die Familie ist das Engagement mehr als ein Auftrag. „Man hat nicht oft die Gelegenheit, etwas Bleibendes für die eigenen Kinder vor der Haustüre zu schaffen“, sagte Marius Blum. Bereits zuvor hatte das Unternehmen passend zur besonderen Architektur des Gebäudes das schmetterlingsförmige Blumenbeet vor der Schule gestaltet.
Die Bäume sind nun ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem wunderschönen Außengelände rund um die neue Grundschule. Und so ist aus einer Adventsaktion mehr geworden als nur eine Spende: Es ist ein gemeinsames Projekt für Kinder, Natur und die Region geworden.
pp/Agentur ProfiPress
04/13/2026
