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Henri Grüger

04/10/2026

Mitreden statt zuschauen

 

3 min read

GAT-Leistungskurs Sozialwissenschaften/Wirtschaft traf den Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel

Mechernich – Einen Einblick in die Kommunalpolitik erhielt der Leistungskurs Sozialwissenschaften/Wirtschaft des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT) jüngst bei seinem Besuch im städtischen Rathaus. Dort nahm sich Bürgermeister Michael Fingel Zeit für ein offenes Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern.

Der GAT-Leistungskurs Sozialwissenschaften/Wirtschaft traf kürzlich den Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel im Rathaus. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Der GAT-Leistungskurs Sozialwissenschaften/Wirtschaft traf kürzlich den Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel im Rathaus. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Von seiner persönlichen Biografie über die harte Realität der städtischen Haushaltszahlen bis hin zu bundes- und landespolitischen Themen und deren Einfluss auf die Kommunalpolitik wurden dabei viele Aspekte aufgegriffen und besprochen.

Gemeinsam Lösungen finden

Zu Beginn gab Fingel einen persönlichen Einblick in seinen Werdegang und sein Selbstverständnis als pragmatischer Netzwerker. Er hob die „konstruktive Kultur“ im Mechernicher Politikbetrieb hervor und betonte, dass trotz unterschiedlicher Meinungen gemeinsam an Lösungen für die Stadt gearbeitet werde.

Ein zentrales Projekt für die kommenden Jahre ist laut Fingel die Einrichtung eines Kinder- und eines Jugendparlaments. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Ein zentrales Projekt für die kommenden Jahre ist laut Fingel die Einrichtung eines Kinder- und eines Jugendparlaments. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Anschließend beantwortete er Fragen des Kurses zu kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten und Finanzen. Er machte deutlich, dass die Stadt in einem engen finanziellen Rahmen agiere, Steueranpassungen sorgfältig geprüft und Investitionen stets auf ihren Nutzen für die Stadtgesellschaft und ihre Tragfähigkeit hin geprüft würden.

Anschaulich wurden die finanziellen Zusammenhänge am Beispiel der Ostsanbindung Mechernichs und der Sportstättenerweiterung in Kommern. Fördermittel, städtischer Eigenanteil, langfristige Unterhaltungskosten – der Bürgermeister zeigte auf, wie viele Abwägungen bei kommunalen Entscheidungen notwendig sind.

Am Ende des offenen Gesprächs stand die Einladung des Bürgermeisters, sich einzumischen. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress
Am Ende des offenen Gesprächs stand die Einladung des Bürgermeisters, sich einzumischen. Foto: Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

„Lust auf Politik machen“

Ein zentrales Projekt für die kommenden Jahre skizzierte Fingel ebenfalls: die Einrichtung eines Kinder- und eines Jugendparlaments. Schon im nächsten Jahr sollen junge Menschen in Mechernich eigene Ideen einbringen können. Ziel sei es, so der Bürgermeister, „Lust auf Politik zu machen und zu zeigen, dass Engagement vor Ort wirklich etwas verändern“ könne.

Am Ende des offenen Gesprächs stand die Einladung des Bürgermeisters, sich einzumischen. Fingel bot den Jugendlichen an, hierzu auch gerne den direkten Kontakt zu ihm zu suchen. Lehrer Bernhard Karst: „Für die Mitglieder des Leistungskurses wurde durch das Gespräch noch deutlicher, dass Entscheidungen im Rathaus ihren Alltag unmittelbar beeinflussen und dass Mitgestaltung ausdrücklich erwünscht ist.“

pp/Agentur ProfiPress

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