Mechernichs Bürgermeister Michael Fingel (40) äußerte sich bei Mundartlesung „Manni kallt Platt“ auch zum Erwerb des leicht ripuarischen Zungenschlags in seiner Biografie
Mechernich – Neuss, Hellenthal, Mechernich: Drei Stationen auf dem Lebensweg von Mechernichs Bürgermeister Michael Fingel (40) zum Erwerb des rheinischen Zungenschlags. Vergangenen Mittwoch kam eine weitere Lektion dazu, als das seit November amtierende Stadtoberhaupt in der Stadtbücherei in der Bahnstraße einen Abend mit dem Lokalmatador Manni Lang eröffnete.

Der gebürtige Bleibuirer gilt weithin als begnadeter „Native-Speaker“ und Mundart-Autor. Er ist Mitglied der berüchtigten „Eifel-Gäng“ und unterhält seit vielen Jahren im WochenSpiegel wöchentlich eine Kolumne, die auch ihren Niederschlag in dem gleichnamigen KBV-Buchprojekt „Manni kallt Platt“ (mit CD) fand, das der Verfasser zurzeit bei einer Mini-Tournee mit Lesungen bewirbt.

Nach dem Nettersheimer Kloster war die Stadtbücherei Mechernich die zweite Station seiner „Lesereise“ durch die engere Heimat. Bürgermeister Michael Fingel freute sich aufrichtig, den langjährigen Öffentlichkeitsarbeiter der Stadt zum „Heimspiel“ begrüßen zu können.

Am Dienstag, 17. März, um 18 Uhr folgt die Gemeindebücherei Blankenheim. Manni Langs „Lesungen“, das zeigte sich auch in Mechernich, sind keine drögen Rezitationsstunden, sondern münden oft in höchst unterhaltsamem Ein-Mann-Theater.
Organisiert worden war die Mechernicher Lesung seitens der Stadtverwaltung von Kerstin Lehner, Claudia und Rainer Schulz. Der Spendenerlös kam der kommunen Bücherei zugute.
pp/Agentur ProfiPress
03/16/2026

