Hilfsgruppe Eifel zog positive Bilanz – Stabiles Spendenaufkommen – 850 Euro von Mechernicher Künstlerinnen und Künstlern – Ortsgemeinde Brandscheid bei Prüm übergab Erlös vom ersten Weihnachtsmarkt
Kall/Mechernich – Über diesen Besuch bei ihrem ersten Monatstreffen im neuen Jahr waren die Mitglieder der Kaller Hilfsgruppe Eifel ziemlich überrascht: Es war eine vierköpfige Abordnung des Gemeinderates aus Brandscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die sich auf den weiten Weg nach Mechernich-Roggendorf gemacht hatte, um Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel aus Lückerath persönlich eine Spende über 500 Euro zu übergeben.

Auch zwei weitere Gäste waren nicht mit leeren Händen zum Treffen der Hilfsgruppe erschienen. Ela Rübenach und Donata Reinhard, die in Mechernich vor Weihnachten eine Kunstausstellung einheimischer Künstlerinnen und Künstler organisiert hatten, überbrachten eine Spende von 850 Euro. Hier hatte man kleine Kunstwerke in Wundertüten gepackt und verkauft, so Rübenach. Die Nachfrage sei so hoch gewesen, dass man sogar nochmal nachproduzieren musste.
Auch die Brandscheider Delegation bestehend aus dem Ersten Beigeordneten Udo Sohns, dem zweiten Beisitzer Josef Sohns, Ratsmitglied Andreas Staus und Johanna Weißkopf berichteten, wie ihre Spende zusammengekommen war: Im vergangenen Jahr habe man in der Ortsgemeinde unter Federführung von Johanna Weißkopf einen ersten Weihnachtsmarkt organisiert, dessen Erlös einen sozialen Zweck zugutekommen sollte.

So kamen stolze 500 Euro zusammen. Man war sich einig: das Geld solle „dahinkommen, wo es gebraucht wird“. Einem Mitglied des Ortsgemeinderates, so Sohns, sei die Arbeit der Hilfsgruppe bekannt gewesen, und er habe vorgeschlagen, den Erlös des Weihnachtsmarktes dorthin zu spenden. „Wir sind überwältigt von ihrer Arbeit“, lobte Beigeordneter Sohns die Projekte und Aktivitäten des Kaller Vereins.
„Intensiv und erfolgreich“
Beim ersten Monatstreffen der Hilfsgruppe im neuen Jahr berichteten der Vorsitzende Willi Greuel und Schatzmeister Helmut Lanio von einem „intensiven und erfolgreichen Jahr“. Das Neujahrskonzert mit dem Landespolizeiorchester NRW sei ebenso ausverkauft gewesen, wie das Frühlingskonzert der Polizeimusiker. Als Chef des Landespolizeiorchesters habe auch NRW-Innenminister Herbert Reul das Frühlingskonzert besucht und die Arbeit der Hilfsgruppe gelobt. Willi Greuel: „Innenminister Reul war bestens über unser Wirken informiert“.
Ein Höhepunkt des Jahres sei im Juni die große Oldienacht auf dem PAPSTAR-Gelände gewesen. Ebenso das doppelte Weihnachtskonzert mit der Bigband der Bundeswehr und dem Rock-Poeten Heinz Rudolf Kunze. Schatzmeister Helmut Lanio berichtete von einem „zufriedenstellenden und stabilen Spendenaufkommen“. Das habe es möglich gemacht die Deutsche Knochenmark Spenderdatei (DKMS), sowie die Universitätsklinken Bonn, Köln und Aachen mit jeweils 50.000 Euro zu unterstützen.

Lanio: „All diese Spenden sind zweckgebunden für mit uns abgesprochenen Projekten“. Bei der Kölner Uni-Klinik zum Beispiel werde ein Ferien-Projekt für Eltern und Geschwister krebskranker Kinder unterstützt. Nicht selten seien Geschwister krebskranker Kinder benachteiligt, weil sich Eltern während der Therapierung naturgemäß stärker um die kleinen Patienten kümmern müssen.
Willi Greuel berichtete von einer größeren Spende des Kaller Karateclubs „Shotokan Karate-Do“, der im vergangenen Jahr alle Wettkämpfe zugunsten der Hilfsgruppe veranstaltet, und zum Jahresende den Erlös von 4.275,37 Euro an die Kaller Kinderkrebshilfe gespendet hat. Weitere 1.100 Euro hatten Marianne Werner und Roswitha Schmidt durch Verkäufe bei Weihnachtsmärkten erzielt und der Hilfsgruppe gespendet. 600 Euro bekam die Hilfsgruppe von der Landrat-Elf und weitere 300 Euro vom Dauerflohmarkt „Vielfalt“ in Kall.
pp/Agentur ProfiPress
02/26/2026
