Erfolgreiches Netzwerktreffen beleuchtete unter anderem Fördermöglichkeiten für private Kleinprojekte und Vereine
Mechernich/Kreis Euskirchen – Kürzlich trafen sich wieder über vierzig motivierte Aktive aus dem dörflichen Natur- und Umweltschutz zum interaktiven Austauschformat „Zukunftsdörfer im Kreis Euskirchen“. Organisatorin Jennifer Thelen von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. freute sich über den Zuspruch und befeuerte den Tatendrang mit Infos zu Fördermöglichkeiten für private Kleinprojekte und Vereine.
Zudem gab es einen kurzen Blick auf den aktuellen Projektstand des LEADER-Projektes „Zukunftsdörfer“, an dem sich w2eiterhin alle Interessierten aus den Eifel- und Bördeorten beteiligen können. Gastrednerin Maria Hinz gab dem Publikum einen Einblick in das Thema „Naturerleben inklusiv“ und damit viele Anregungen, wie beispielsweise Infotafeln und Homepages inklusiver gestaltet werden können. Beispiele sind der Einsatz von Brailleschrift und leichter Sprache in Infomedien, hörverstärkende Technik oder ein mehrsprachiges Angebot.

Besonders spannend wurde es bei dem Thema, was der Kreis Euskirchen bereits an dörflichen Umwelt- und Naturschutzprojekten geleistet hat: Heike Schmitz, Fachbereich Kreisentwicklung und Planung im Kreis Euskirchen, stellte einen bunten Strauß an umgesetzten Maßnahmen vor. Für viele interessant waren unter anderem die Entsiegelungspatenschaften mit dem Motto „Sie entsiegeln – der Kreis pflanzt!“, Miniwälder, Schattenbäume, Fassadenbegrünungsmaßnahmen und die Fertigstellung des Klimawandelanpassungskonzeptes. Weiterhin bietet der Kreis, ähnlich wie Zukunftsdörfer, Online-Vorträge rund um Nachhaltigkeit an und ist als Kofinanzier von Naturschutzprojekten der Biologischen Station unverzichtbar.
Das Projekt „Zukunftsdörfer“ richtet sich an alle interessierten und engagierten Menschen aus dem Kreis Euskirchen, Vereine, Kommunen, Schulen sowie private Haushalte. Es ermöglicht und präsentiert konkrete und positive Beispiele für Artenschutzmaßnahmen im kleinen Rahmen und im eigenen Wirkungsbereich. Gefördert werden die Projekte von der Europäischen Union, dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Kreis Euskirchen.
pp/Agentur ProfiPress
02/10/2026

