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Manfred Lang

01/22/2026

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

 

4 min read

Floriansjünger in Weiler am Berge waren 25 Stunden im (simulierten) Einsatz

Mechernich-Weiler am Berge – Normalerweise simulieren die Angehörigen der Mechernicher Stadtjugendfeuerwehr jährlich einmal überschlägig sogenannte „Berufsfeuerwehrtage“. Sie versetzen sich dann 24 Stunden in die Rolle vollprofessioneller Berufsfeuerwehrleute.

Im Herbst 2025 lag die Sache etwas anders, weil der diesmal für die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Weiler am Berge angesetzte „Berufsfeuerwehrtag“ mit der Nacht der Umstellung auf die Winterzeit zusammenfiel. Deshalb wurde im Mechernicher Höhenort ein „25-Stunden-Einsatz“ daraus.

Schreck in der Morgenstunde: Noch vor dem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus wurden die Jugendfeuerwehrleute in Weiler am Berge zu einem Unfall gerufen. Ein Kind war unter einen Trecker geraten. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress
Schreck in der Morgenstunde: Noch vor dem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus wurden die Jugendfeuerwehrleute in Weiler am Berge zu einem Unfall gerufen. Ein Kind war unter einen Trecker geraten. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

„Nach dem Antreten um 8 Uhr ging es zunächst gemeinsam zum Einkauf, um die Verpflegung für den bevorstehenden Tag sicherzustellen“, heißt es im Bericht von Feuerwehr-Pressesprecher Alexander Kloster.

Erster Einsatz vor dem Frühstück

Kaum zurück im Feuerwehrgerätehaus, erfolgte gegen 9 Uhr bereits die erste Alarmierung: „Kind mit Fahrrad unter landwirtschaftlichem Gerät“. Der Einsatz wurde ohne Hektik ruhig und erfolgreich abgearbeitet. Erst dann gab es Frühstück.

Der zweite Einsatz führte die Jugendfeuerwehr zu einer neuerlichen technischen Hilfeleistung. Eine Person steckte in einem Schacht und musste befreit werden. Das bewerkstelligte der Feuerwehrnachwuchs mit einer aus Teilen einer vierteiligen Steckleiter zusammengesetzten Bockleiter und gemeinsamem Kraftaufwand.

Einen Tag Berufsfeuerwehrleute „spielten“ der Feuerwehrnachwuchs aus Weiler am Berge. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress
Einen Tag Berufsfeuerwehrleute „spielten“ der Feuerwehrnachwuchs aus Weiler am Berge. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Im Anschluss folgte Wachunterricht mit einer theoretischen und praktischen Unterweisung in Erster Hilfe, bei der wichtige Grundlagen und Maßnahmen vermittelt wurden. Gegen 15 Uhr erfolgte die dritte Alarmierung: Eine vermisste Person sollte mithilfe der Drehleiter aus Mechernich vom Speicherboden eines landwirtschaftlichen Betriebes gerettet werden. Nur kurze Zeit später folgte der vierte Einsatz – ein brennender Mülleimer an der Ortsdurchfahrtsstraße, der mittels Schnellangriff rasch gelöscht war.

Um 17 Uhr stand der fünfte Einsatz an: Am Sportplatz mussten infolge gemeldeter Unwetter und Sturmböen umherfliegende Bauteile gesichert werden. Nach dem gemeinsamen Abendessen um 18 Uhr folgte bereits der nächste Einsatz. Angenommen wurde diesmal ein verrauchter Container mit einer sogenannten „Mayday-Lage“, bei welcher der im Innenangriff eingesetzte Trupp selbst in eine Notlage geraten war und Unterstützung benötigte.

„Nach dem Antreten um 8 Uhr ging es zunächst gemeinsam zum Einkauf, um die Verpflegung für den bevorstehenden Tag sicherzustellen“, heißt es im Bericht von Feuerwehr-Pressesprecher Alexander Kloster für den „Bürgerbrief“. Doch noch vor dem gemeinsamen Frühstück wurde die Truppe zum ersten Einsatz gerufen. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress
„Nach dem Antreten um 8 Uhr ging es zunächst gemeinsam zum Einkauf, um die Verpflegung für den bevorstehenden Tag sicherzustellen“, heißt es im Bericht von Feuerwehr-Pressesprecher Alexander Kloster für den „Bürgerbrief“. Doch noch vor dem gemeinsamen Frühstück wurde die Truppe zum ersten Einsatz gerufen. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Personensuche und Fehlalarm

Um 21 Uhr besuchte die Jugendfeuerwehr das Feuerwehrfest im benachbarten Eschweiler. Bereits um 22 Uhr folgte der siebte Einsatz: eine Personensuche im Bereich des Waldrandes oberhalb von Weiler am Berge. Nach einer kurzen Ruhephase mit gemeinsamem Fernsehabend wurde die Nacht gegen 2.47 Uhr erneut unterbrochen. Eine Alarmierung zu einer Brandmeldeanlage führte zum Kreisverkehr Breitenbenden, wo sich der Einsatz als Fehlalarm herausstellte.

Der zehnte und letzte Einsatz war um 7.30 Uhr der Brand einer landwirtschaftlichen Maschine. Nach dem abschließenden Frühstück um 8.30 Uhr endete der 25-Stunden-Berufsfeuerwehrtag. „Müde, aber stolz blickten die Jugendlichen auf einen lehrreichen, spannenden und kameradschaftlichen Tag zurück, der ihnen den Alltag der Feuerwehr eindrucksvoll nähergebracht hat“, so Alexander Kloster im Bericht an den städtischen „Bürgerbrief“. Besonderer Dank galt den Ausbildern und Betreuenden.

pp/Agentur ProfiPress

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