Mehr Wachen, Krankenwagen und Personal für eine zukunftsgerichtete Notfallversorgung dank neuem Rettungsdienstbedarfsplan – Neuer KTW-N für Mechernich
Mechernich/Kreis Euskirchen – Der Kreis Euskirchen stellt die Notfallversorgung neu auf: Ein neuer Rettungsdienstbedarfsplan, der jetzt vom Kreistag einstimmig verabschiedet wurde, sieht einen Ausbau des Rettungsdienstes um rund 40 Prozent vor. Geplant sind zusätzliche Rettungswachen, mehr Fahrzeuge und etwa 50 neue Stellen im Rettungsdienst.

Im Stadtgebiet Mechernich bleibt die Rettungswache am Kreiskrankenhaus bestehen. Neben den zwei Rettungstransportwagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wird in Mechernich zusätzlich einer der neuen Krankentransportwagen Notfall (KTW-N) stationiert. Besonders Bürgermeister Michael Fingel freut das sehr, da „das Leben der Mechernicherinnen und Mechernicher wieder ein bisschen sicherer wird.“
„Schnell und auf höchstem Niveau“
Landrat Markus Ramers betont: „Unser Ziel ist klar: Wer im Kreis Euskirchen in eine medizinische Notlage gerät, soll schnell und auf höchstem Niveau Hilfe erhalten. Dazu brauchen wir eine moderne, schlagkräftige und in der Fläche präsente Rettungsstruktur.“
Der neue Plan sei erforderlich, „weil einerseits die Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, andererseits verlängerte Transportwege nach der Schließung der Notaufnahme in Schleiden sowie vermehrte Wartezeiten bei der Patientenübergabe in den Krankenhäusern in Euskirchen und Mechernich zu verzeichnen sind.“
Mit der Neuausrichtung der Notfallversorgung wird die Patientenversorgung nun deutlich verbessert. Für die Bürgerinnen und Bürger gilt wie bisher: Im Notfall die 112 wählen. „Im Hintergrund sorgt der neue Rettungsdienstbedarfsplan dafür, dass die benötigten Rettungsmittel künftig noch zielgenauer und verlässlicher zur Verfügung stehen.“
pp/Agentur ProfiPress
01/14/2026

