Familienmesskreis Mechernich bittet beim Martinsgottesdienst am Samstag, 7. November, um Lebensmittelspenden für die Mechernicher Tafel – Kinder ziehen mit Laternen in die Kirche ein – Der Kinderchor singt
Mechernich – Der spätere Bischof und Heilige Martin teilte in seiner Zeit als römischer Reitersoldat einmal seinen Mantelumhang mit einem frierenden Bettler. Die Legende ist zum Symbol für christliche Nächstenliebe geworden: Man gibt etwas von sich an den, der nichts hat oder von allem zu wenig. Dass sich daran auch im 21. Jahrhundert noch nicht viel geändert hat, daran erinnert der Familienmesskreis Mechernich Jahr für Jahr anlässlich des Sankt-Martins-Festes.
In Mechernich sollen die Menschen Martins Vorbild folgen und etwas teilen, das andere dringend brauchen: Lebensmittel. Der Familienmesskreis der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist lädt deshalb für Samstag, 7. November, um 17.30 Uhr zu einem besonderen Martinsgottesdienst in die Pfarrkirche ein. Dabei werden haltbare Lebensmittel für die Mechernicher Tafel gesammelt.

Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Wer ohnehin einkaufen geht, legt ein oder zwei Packungen mehr in den Einkaufswagen – oder gerne auch mehr. Mehl, Zucker, Nudeln, Reis, Erbsen, Linsen, Konserven, Eingekochtes, Gewürze oder Fertigsuppen sind willkommen. Wichtig ist lediglich, dass die gespendeten Lebensmittel keinen Alkohol enthalten.
Die Gaben können unmittelbar zum Gottesdienst mitgebracht oder vorher im Pfarrbüro an der Weierstraße 80 abgegeben werden. Sie kommen Menschen zugute, die auf die Unterstützung der Mechernicher Tafel angewiesen sind.

Auch die Kinder spielen bei der Martinsfeier eine besondere Rolle: Sie treffen sich bereits um 17.15 Uhr vor dem Johanneshaus und ziehen von dort gemeinsam mit ihren bunten Laternen in die Pfarrkirche ein. Der Kinderchor gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Anschließend sind alle Teilnehmer zu Wecken und Getränken eingeladen.
Der Familienmesskreis hofft auf eine rege Beteiligung. Denn die Geschichte des heiligen Martin soll nicht nur erzählt und besungen, sondern ganz praktisch gelebt werden. „Und wer seinen Einkauf mit anderen teilt, braucht dafür nicht einmal seinen Mantel zu zerschneiden“, heißt es im Pfarrbrief.
pp/Agentur ProfiPress
10/16/2026

