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Manfred Lang

06/01/2026

Springend zum hl. Willibrord

Pilger aus Mechernich, Kall und Dahlem nahmen Pfingstdienstag an der Echternacher Springprozession teil

Pilger aus Mechernich, Kall und Dahlem nahmen Pfingstdienstag an der Echternacher Springprozession teil

Mechernich/Echternach/Kall/Dahlem – Bei strahlendem Sonnenschein und fast schon sommerlicher Hitze haben Pfingstdienstag Pilgerinnen und Pilger aus der Aachener Bistumsregion Eifel an der traditionsreichen Echternacher Springprozession teilgenommen.

Unterwegs zur Basilika: Tausende Pilger bewegten sich Pfingstdienstag bei strahlendem Sonnenschein springend durch Echternach. Auch Teilnehmer aus Mechernich, Kall und Dahlem nahmen an der traditionsreichen Willibrordus-Prozession teil. Foto: Erik Pühringer/pp/Agentur ProfiPress
Unterwegs zur Basilika: Tausende Pilger bewegten sich Pfingstdienstag bei strahlendem Sonnenschein springend durch Echternach. Auch Teilnehmer aus Mechernich, Kall und Dahlem nahmen an der traditionsreichen Willibrordus-Prozession teil. Foto: Erik Pühringer/pp/Agentur ProfiPress

Insgesamt machten sich 56 Teilnehmer aus Mechernich, Kall und Dahlem auf den Weg in die luxemburgische Abteistadt, um gemeinsam zu Ehren des heiligen Willibrord zu springen und zu beten. Bereits um 8 Uhr feierten die Teilnehmer eine gemeinsame heilige Messe in St. Nikolaus in Kall. Hauptzelebrant war Pfarrer Matthäus Zuska. Anschließend ging es mit dem Bus nach Echternach, wo die Eifeler gegen 11 Uhr im historischen Abteihof eintrafen.

Mit weißen Taschentüchern verbunden und begleitet von der traditionellen Springprozessionsmusik reihten sich die Eifeler Pilger in die Springergruppe 25 ein. Um 11.15 Uhr begann die Prozession durch die Straßen Echternachs zur Basilika und zum Grab des heiligen Willibrord.

21 aus Mechernich, 27 aus Kall

Aus Mechernich nahmen 21 Pilger teil, aus Kall 27. In Echternach schlossen sich zudem acht Teilnehmer aus Dahlem der Gruppe an. „So hatten wir insgesamt zehn Reihen“, berichtete Pfarrer Erik Pühringer, der gemeinsam mit Regionalkantorin Holle Görtz sowie Pfarrer Matthäus Zuska die Wallfahrt begleitete.

Am Grab des heiligen Willibrord: Blumen, Kerzen und Geldspenden schmückten die Krypta der Echternacher Basilika, Zielpunkt der weltberühmten Springprozession. Foto: Erik Pühringer/pp/Agentur ProfiPress
Am Grab des heiligen Willibrord: Blumen, Kerzen und Geldspenden schmückten die Krypta der Echternacher Basilika, Zielpunkt der weltberühmten Springprozession. Foto: Erik Pühringer/pp/Agentur ProfiPress

Kurz nach 12 Uhr erreichten die Pilger die Basilika und die Krypta mit dem Grab des heiligen Willibrord. Dort wurde innegehalten, gebetet und Kerzen entzündet. Anschließend blieb Zeit für Begegnungen, Gespräche sowie eine gemeinsame Mittagspause in der Stadt, ehe am Nachmittag die Rückfahrt in die Eifel  angetreten wurde.

„Allen Pilgerinnen und Pilgern hat es viel Spaß und Freude gemacht“, berichtete Pfarrer Erik Pühringer nachher dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Er zog ein rundum positives Fazit.

Die Eifeler Pilgergruppe: Insgesamt 56 Teilnehmer aus Mechernich, Kall und Dahlem reihten sich in Echternach in die Springergruppe 25 ein und nahmen an der UNESCO-geschützten Wallfahrt teil. Foto: Erik Pühringer/pp/Agentur ProfiPress
Die Eifeler Pilgergruppe: Insgesamt 56 Teilnehmer aus Mechernich, Kall und Dahlem reihten sich in Echternach in die Springergruppe 25 ein und nahmen an der UNESCO-geschützten Wallfahrt teil. Foto: Erik Pühringer/pp/Agentur ProfiPress

Die Echternacher Springprozession zählt zu den ältesten religiösen Traditionen Europas. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück. Seit 2010 gehört sie zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Jahr für Jahr ziehen Tausende Menschen springend und betend durch die Straßen der luxemburgischen Stadt – begleitet von Musikgruppen und Blaskapellen aus Luxemburg, Deutschland und Belgien.

Die Teilnehmer bewegen sich dabei im charakteristischen Springschritt seitwärts vorwärts – im Rhythmus der bekannten Polkamelodie der Springprozession. Ziel ist die Basilika mit dem Grab des heiligen Willibrord, des angelsächsischen Missionars, der Echternach im 8. Jahrhundert gründete und bis heute als Glaubensbote der Ardennen- und Eifelregion verehrt wird.

pp/Agentur ProfiPress