Pressespiegel: „Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichten über den ökumenischen „Reisesegen to go“ am Mechernicher Mühlenpark – Der Autor Stephan Everling schildert eine ebenso lebensnahe wie niedrigschwellige Aktion zum Ferienbeginn
Mechernich – Unter der Überschrift „Den »Reisesegen to go« spendeten die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche am Mühlenpark“, berichteten sowohl die „Kölnische Rundschau“ als auch der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in ihren Montagsausgaben ausführlich über eine ökumenische Segensaktion zum Beginn der Sommerferien in Mechernich. Autor des in beiden Tageszeitungen erschienenen Beitrags ist Stephan Everling.
„Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen“, beginnt Everling seinen Bericht mit einem bekannten Sprichwort. Wer unterwegs sei, wünsche sich nicht nur schöne Erlebnisse, sondern vor allem eine glückliche und gesunde Rückkehr. Genau diesem Wunsch hätten die Vertreter der christlichen Kirchen am Mühlenpark mit ihrem „Reisesegen to go“ entsprochen.

Der Autor stellt heraus, dass es sich dabei um eine ökumenische Initiative handelt, die Menschen unabhängig von Konfession oder Kirchenzugehörigkeit anspricht. Gesegnet wurden nicht nur Reisende, sondern auf Wunsch auch deren Fahrzeuge. Zugleich bot die Aktion Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Kirchenvertretern.
Idee von Agnes Peters und Claudia Simon
Initiiert worden war der Reisesegen von Linda Schmitt-Thees, Pastoralreferentin des Pastoralen Raumes St. Barbara Mechernich. Die Idee stammte von Agnes Peters und Claudia Simon vom Familienmesskreis Mechernich. Gemeinsam mit ihnen wirkten auch Pfarrerin Susanne Salentin von der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf, Sven Clouth von der Kirchengemeinde St. Michael in Köln und Martina Schürmann, stellvertretende Presbyterin der evangelischen Kirche Roggendorf, mit.
Die Zeitungen zitieren Linda Schmitt-Thees mit den Worten: „Es ist eine Möglichkeit, den Menschen nahe zu sein.“ Ein „Segen to go“ sei niedrigschwelliger als die Einladung zu einem Gottesdienst. Vergleichbare Angebote gebe es bereits an Aschermittwoch mit dem „Aschenkreuz to go“.
Pfarrerin Susanne Salentin berichtete, die Menschen kämen gezielt auf den Parkplatz, um den Segen zu empfangen. Dabei werde der persönliche Segenswunsch zunächst in einem kurzen Gespräch erfragt.
Als zentrale Botschaft des ökumenischen Angebots hebt der Beitrag ein Zitat von Martina Schürmann hervor: „Es geht darum, zu zeigen, dass Kirche nicht nur am Sonntag ist.“ Der Glaube solle vielmehr im täglichen Leben der Menschen eine Rolle spielen. „Wir wollen Kirche in den Alltag bringen und mit den Menschen ins Gespräch kommen“, so die Presbyterin.
„Das bedeutet mir sehr viel“
Wie sehr das Angebot angenommen wurde, schildert Stephan Everling am Beispiel von Antje und Günter Schmitz aus Mechernich. Sie ließen sich und ihre Fahrräder vor einer längeren Reise nach Kroatien segnen. Auch Margret Nierstenhöfer nahm den Reisesegen vor einer bevorstehenden Urlaubsfahrt in Anspruch: „Der Segen bedeutet mir viel.“
Der ausführliche und reich bebilderte Beitrag in „Kölnischer Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ macht deutlich, wie Kirche Menschen auch außerhalb ihrer Gotteshäuser erreichen kann: unkompliziert, ökumenisch und mitten im Alltag.
pp/Agentur ProfiPress
07/23/2026

