„Die große Nein-Tonne“: Theaterprojekt zur Prävention an Mechernicher Grundschulen – Mit dabei: 380 Kinder der Grundschulen Mechernich, Firmenich und Lückerath
Mechernich – In der Trotzphase kennen sie es alle: „Nein!“, das liebste Wort von Pänz im Kleinkindalter. Später ändert sich das. Ein innerliches „Nein“ wird aus Angst zum „Ja“ – oder als schweigendes Einverständnis gedeutet. Umso wichtiger ist es, Heranwachsenden klarzumachen, dass Ablehnung immer und unbedingt ausgesprochen werden darf – und muss.
In den vergangenen zwei Wochen haben Kinder der Grundschulen in Mechernich, Firmenich und Lückerath das Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück erlebt. Das Präventionsprojekt gegen sexualisierte Gewalt ist seit Jahren fester Bestandteil der schulischen Arbeit und wurde erneut durch den Verein „Menschen gegen Kindesmissbrauch e.V.“ ermöglicht.

Rund 380 Kinder wurden dabei spielerisch für ihre eigenen Gefühle und persönlichen Grenzen sensibilisiert. Im Mittelpunkt stand die Botschaft, auf das eigene Bauchgefühl zu hören, unangenehme Situationen ernst zu nehmen und selbstbewusst „Nein“ zu sagen.
Symbolisch lernen sie, belastende Erlebnisse in einer „Nein-Tonne“ abzulegen – und gleichzeitig zu verstehen, dass Regeln und Grenzen im Zusammenleben wichtig sind.
Begleitend zu den Aufführungen wurden auch Informationsangebote für Eltern geschaffen, um die Inhalte zu vertiefen und den Austausch zu fördern. Ziel ist es, Kinder nachhaltig zu stärken und ihnen Sicherheit im Umgang mit ihren eigenen Grenzen zu geben.
pp/Agentur ProfiPress
03/26/2026

