Neue Firmvorbereitung in Mechernich beginnt am Donnerstag, 3. September, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist – Pfarrer Erik Pühringer begleitet die Jugendlichen persönlich
Mechernich – Die nächste Firmvorbereitung im Pastoralen Raum St. Barbara Mechernich beginnt am Donnerstag, 3. September, um 19 Uhr mit einem ersten Treffen in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Eingeladen sind alle Jugendlichen, die im kommenden Jahr 16 Jahre alt werden oder bereits älter sind und das Sakrament der Firmung empfangen möchten.
In Mechernich werden bewusst ältere Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenenalter gefirmt. Sie sollen sich in einem Alter, in dem sie zunehmend eigene Entscheidungen treffen und Verantwortung für ihr Leben übernehmen, noch einmal persönlich und aus freiem Willen mit ihrem Glauben auseinandersetzen.

Die Firmung gehört neben Taufe und Eucharistie zu den drei Sakramenten der christlichen Eingliederung. Sie vollendet und bekräftigt die in der Taufe grundgelegte Verbindung mit Christus und seiner Kirche. Der Heilige Geist soll die jungen Menschen darin bestärken, ihren Glauben eigenständig zu leben, für ihre Überzeugungen einzustehen und ihre Begabungen zum Wohl anderer einzusetzen.
Nicht in Mechernich-West
Geleitet wird die Vorbereitung von Erik Pühringer, dem Leitenden Pfarrer des Pastoralen Raumes St. Barbara Mechernich. Er wird die Jugendlichen auf ihrem Weg persönlich begleiten und mit ihnen über Glauben, Lebensentscheidungen, Zweifel, Verantwortung und die Bedeutung des Heiligen Geistes ins Gespräch kommen. In Mechernich-West bereitet Pfarrer Heinz-Josef Arenz die jungen Christen vor, die Termine für die Elternabende sollen noch im Pfarrboten bekanntgegeben werden.
Das Sakrament spendet dann der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser. Durch Handauflegung und die Salbung mit Chrisam spricht er den Firmlingen die Gabe des Heiligen Geistes zu. Dabei bezeichnet er ihre Stirn mit dem Kreuz und sagt: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
Die Firmung ist damit nicht das feierliche Ende eines religiösen Unterrichts, sondern ein neuer Anfang: die Einladung, als mündige Christinnen und Christen den eigenen Platz in Kirche und Gesellschaft zu suchen und das Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes mitzugestalten.
pp/Agentur ProfiPress
08/10/2026
