Vollversammlung beschäftigte sich mit der Nachwahl für den Rat des Pastoralen Raumes und entwickelte Ideen für die künftige Arbeit – Drei weitere Personen haben sich bereiterklärt zu kandidieren – Engagierte Diskussionen in der Mechernicher Pfarrkirche
Mechernich – Die Segel sind gesetzt und jetzt soll gemeinsam Kurs auf die Zukunft genommen werden: Unter diesem Leitgedanken stand die jüngste Vollversammlung der „Orte von Kirche“ im Pastoralen Raum Mechernich. Neben organisatorischen Fragen rund um den Rat des Pastoralen Raumes nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Mechernicher Pfarrkirche vor allem die Gelegenheit, gemeinsam Ideen für die zukünftige Ausrichtung zu entwickeln.

Ein zentrales Thema des Abends war die erneute Wahl für den Rat des Pastoralen Raumes. Pastoralreferentin Linda Schmitt-Thees, die die Versammlung aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit von Pfarrer Erik Pühringer dieses Mal alleine leitete, erläuterte, dass eine weitere Wahl notwendig geworden war, da ein Mitglied krankheitsbedingt ausgeschieden ist und die erforderliche Mindestanzahl von sechs Personen mit den verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten nicht mehr erreicht werden konnte.
Zugleich hatte der Aachener Bischof angeregt, allen Katholikinnen und Katholiken noch einmal die Möglichkeit zur Mitbestimmung zu geben. Daher wird es im Zeitraum vom 23. bis 31. Mai eine Bestätigungswahl der bereits gewählten vier Mitglieder sowie eine Ergänzungswahl weiterer Kandidatinnen und Kandidaten geben.

Erfreulich: In der Zwischenzeit haben sich drei weitere Personen bereit erklärt zu kandidieren. Jennifer Arenz (Harzheim), Laura Dostert (Mechernich) und Franz Eßer (Strempt) ergänzen das Feld. Gemeinsam mit den bereits gewählten Mitgliedern Lena Ingenillem, Monika Willer, Hans-Peter Drügh und Helmut Müller soll der Rat damit auf sieben Personen anwachsen. „Wir freuen uns sehr über diese breite und generationenübergreifende Aufstellung“, so Schmitt-Thees. Die Altersspanne von 23 bis 66 Jahren bringe unterschiedliche Perspektiven zusammen und stärke die gemeinsame Arbeit im Pastoralen Raum.
Segel mit Wind füllen
Der zweite, inhaltlich umfangreichere Teil des Abends stand dann ganz bewusst unter einem klar formulierten Motto: „Die Segel sind mit den neuen Strukturen nun gesetzt. Jetzt wollen wir gemeinsam genauer darauf schauen, wie wir diese Segel mit Wind füllen wollen.“
Unter der Leitfrage „Was brauchen Sie?“ tauschten sich die Anwesenden darüber aus, wie die weitere Zusammenarbeit gestaltet werden kann, damit sie als zielführend, gemeinschaftsstiftend und motivierend erlebt wird. Im nächsten Schritt wurde diese Frage auf die konkrete Arbeit vor Ort übertragen, also auf Projekte, Initiativen und Veranstaltungen in den jeweiligen Gemeinden.

Die Resonanz war vielfältig und engagiert: Gewünscht wurden unter anderem eine stärkere Präsenz und Wahrnehmung der Kirchengemeinden – sowohl digital als auch im Gottesdienst –, mehr Austauschmöglichkeiten innerhalb der Gruppe sowie eine offene, wertschätzende Kommunikation. Auch zahlreiche konkrete Ideen und Anstöße wurden gesammelt und diskutiert.
Die Teilnehmer zeigten sich einmal mehr diskussionsfreudig und ideenreich. Viele der angesprochenen Punkte sollen nun vertieft und auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden.
Zum Abschluss wurde deutlich: Der Wunsch nach einem zeitnahen Wiedersehen ist groß. „Die positive Dynamik des Abends soll mitgenommen werden, um weiter gemeinsam an einer lebendigen und zukunftsfähigen Kirche im Pastoralen Raum Mechernich zu arbeiten“, so Linda Schmitt-Thees. Das Pastoralteam blickt daher bereits mit Vorfreude auf die nächsten Treffen.
pp/Agentur ProfiPress
05/04/2026

