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Kerstin Rottland

02/18/2026

Erste Anlaufstelle für Herzpatienten

Kardiologie Mechernich unter neuer Leitung – Herzspezialist Prof. Dr. med Christoph Hammerstingl soll die Klinik auf das nächste Level heben

4 min read

Kardiologie Mechernich unter neuer Leitung – Herzspezialist Prof. Dr. med Christoph Hammerstingl soll die Klinik auf das nächste Level heben – Modernste Methoden und best mögliches Know-How – Mediziner: „Bei Brustschmerz lieber einmal zu viel kommen!“

Mechernich – Herzpatienten dürfen sich freuen.Die Klinik für Kardiologie und Rhythmologie im Krankenhaus Mechernich hat seit Januar eine neuen Chefarzt: Professor Dr. med. Christoph Hammerstingl kommt aus Bonn, wirkt nahbar, sympathisch und modern – und hat sich einiges vorgenommen für seine neue Wirkungsstätte.

„Wir möchten die erste Anlaufstelle für Herzpatienten in der Region werden“, betont Christoph Hammerstingl, während er mit kurzen, präzisen Worten den Ablauf einer Herzkatheter-Untersuchung erläutert. Unmittelbar vor dem Fototermin war der neue Chefarzt noch fix den Kolleginnen und Kollegen bei einer kniffligen Untersuchung beigesprungen. Dass dieser Mann seinen Beruf liebt, ist nicht zu übersehen.

Mit dem 53-jährigen Christoph Hammerstingl gewinnt das KKHM einen ausgewiesenen Experten der modernen Herzmedizin, der das Leistungsspektrum der Klinik künftig ausweiten soll. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Mit dem 53-jährigen Christoph Hammerstingl gewinnt das KKHM einen ausgewiesenen Experten der modernen Herzmedizin, der das Leistungsspektrum der Klinik künftig ausweiten soll. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Der hervorragend ausgebildete Kardiologe (verheiratet und Vater von zwei Kindern) kennt sich in seinem neuen Einzugsgebiet bestens aus. Zuletzt war Hammerstingl als Chefarzt im Eduardus-Krankenhaus in Köln tätig. Davor in der Bonner Universitätsklink sowie im dortigen Marienhospital. Aus dieser Zeit seien ihm noch viele Kolleginnen und Kollegen aus Mechernich bekannt. „Darum habe ich mich hier auch sofort wohlgefühlt.“

Warum es ihn von der Stadt aufs Land gezogen hat? „Alle Patienten so schnell es geht zu untersuchen und ihnen mit modernsten Methoden bestmöglich zu helfen – das klappt in Mechernich! Und das ist mir wichtig.“ CT und Herzkatheter-Ultraschall in 3D – das seien längst keine Selbstverständlichkeiten mehr in regionalen Krankenhäusern. „Ein eignes Labor, wie hier in Mechernich, hat in ganz Köln keine Klinik“, so der neue Chefkardiologe. „Für die Patienten bedeutet das einen Zeitvorteil, der unschlagbar ist.“

Mediziner kam mit Wunschzettel im Gepäck

Mit dem engagierten 53-Jährigen gewinnt das KKHM einen ausgewiesenen Experten der modernen Herzmedizin, der das Leistungsspektrum der Klinik in Zukunft deutlich ausweiten soll. Den Herzpatienten in der Region bringe dies nur Vorteile, freut sich Geschäftsführer Martin Milde, der Hammerstingl kurz nach dem Abschied von dessen Vorgänger für Mechernich gewinnen konnte.

Einen klitzekleinen „Wunschzettel“ hatte der Bonner Mediziner natürlich auch dabei. Milde lächelt: „Apparativ sind wir ohnehin schon gut ausgestattet, aber da geht noch mehr.“ Im kommenden Jahr stehe zum Beispiel die Zertifizierung der Abteilung Kardiologie als sogenannte „Chestpain-Unit“ (CPU) an, zu Deutsch: Brustschmerz-Einheit. Ein wichtiges Qualitätssiegel, das nur an besonders modern ausgestattete Herz-Kliniken samt Ärzten mit entsprechendem Know-How vergeben wird. All das hat Hammerstingl überzeugt. „Sollte ein Eingriff trotz allem nicht vor Ort möglich sein, begleite ich die Patienten auch gern ins Uniklinikum Bonn, mit dem wir kardiologisch gesehen sozusagen einen festen Kooperationspartner an unserer Seite haben.“

Etwa zwei Patienten mit Herzbeschwerden werden pro Tag ins Kreiskrankenhaus Mechernich eingeliefert. Belegungsprobleme wie andernorts gebe es hier nicht. „Abweisen müssen wir keinen“, betont Professor Hammerstingl. Gut so, denn bei Brustschmerz gelte stets: „Lieber einmal zu viel kommen und abklären lassen, als zu lange warten.“ Bei Frauen können sich Herzprobleme übrigens auch ganz anders äußern, zum Beispiel durch Übelkeit oder Kaltschweiß.

Fürs erste fühlt sich Christoph Hammerstingl angekommen. „Von mir aus kann Mechernich meine letzte Arbeitsstelle sein. Ich bin happy hier.“

pp/Agentur ProfiPress

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