Pastoraler Raum Mechernich: Aschenkreuz „to go“ lädt zum Innehalten ein
Mechernich – Ein kurzer Moment im Vorübergehen. Ein Zeichen aus Asche auf der Stirn. Ein leiser Segen, der mit in den Alltag geht: Mit seinem Angebot „Aschenkreuz to go“ schafft der Pastorale Raum St. Barbara Mechernich am Aschermittwoch, 18. Februar, bewusst Gelegenheiten für genau solche Augenblicke.
Die vorösterliche Fastenzeit beginnt traditionell mit dem Aschenkreuz – einem Zeichen der Vergänglichkeit, aber auch des Neuanfangs. Doch nicht immer lässt sich ein Gottesdienstbesuch mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen vereinbaren. Deshalb wird das Aschenkreuz in Mechernich seit einigen Jahren auch außerhalb der Messe gespendet: unkompliziert, persönlich und mitten im Alltag.

Von 13.30 bis 16 Uhr stehen Seelsorger auf dem Vorplatz der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich bereit. Wer vorbeikommt, kann das Aschenkreuz empfangen – verbunden mit einem persönlichen Wort oder Segen für die kommende Fastenzeit. Erstmals wird das Angebot in diesem Jahr auch in Kallmuth gemacht: Vor dem Eingang der Kirche St. Georg besteht von 17 bis 19 Uhr die Möglichkeit, innezuhalten und sich segnen zu lassen.
Neuer Anfang ist möglich
„Manchmal braucht es keinen langen Gottesdienst, sondern einen bewussten Moment“, sagt Pastoralreferentin Linda Schmitt-Thees, die die Aktion koordiniert: „Das Aschenkreuz ist ein Zeichen dafür, dass wir neu anfangen dürfen – mit uns selbst und mit Gott.“
Wer sich an der Aktion beteiligen und beim Austeilen helfen möchte, kann sich noch direkt bei Linda Schmitt-Thees melden unter Tel. (0 15 7) 51 63 28 47 oder per E-Mail an linda.schmitt-thees@bistum-aachen.de „Ein Kreuz aus Asche. Ein Wort des Segens. Ein neuer Anfang – vielleicht genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.“
pp/Agentur ProfiPress
02/17/2026
