International renommierter Warschauer Organist Prof. Dr. Michał Markuszewski gibt am Freitag, 25. September, um 19 Uhr eine Orgelfeierstunde in St. Michael – Werke von Bach, Rheinberger, Johnson, Boëly, Bloch und Elgar an der großen Seifert-Orgel – Spiritueller Impuls des Theologen und Systemischen Beraters Georg Schneider
Euskirchen-Großbüllesheim – Er hat in Notre-Dame de Paris gespielt, in der Londoner St Paul’s Cathedral, in der Washington National Cathedral und in der St. Thomas Church in New York. Am Freitag, 25. September, um 19 Uhr nimmt Prof. Dr. Michał Markuszewski aus Warschau an einem sehr viel näher gelegenen Spieltisch Platz: an der großen Seifert-Orgel in St. Michael Großbüllesheim.
Wie Seelsorgebereichsmusiker Volker Prinz mitteilt, bringt der polnische Organist dabei ein Programm mit, das einen weiten Bogen durch die Orgel- und Musikgeschichte schlägt. Werke von Johann Sebastian Bach, Josef Gabriel Rheinberger, Alexandre-Pierre-François Boëly, Ernest Bloch und Edward Elgar stehen unter anderem auf dem Programm der „Orgelfeierstunde“, zu der der Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur einlädt.

Dabei geht es ausdrücklich um mehr als ein Konzert. Zwischen der Musik setzt der Diplom-Theologe und Systemische Berater Georg Schneider mit einem spirituellen Impuls einen weiteren Akzent. Wort und Musik sollen einander ergänzen und den Kirchenraum von St. Michael als geistlichen Raum in dem kirchenmusikalischen Gottesdienst erfahrbar machen.
Fast 800 Konzerte
Mit Michał Markuszewski kommt ein Musiker nach Großbüllesheim, dessen bisheriger Weg an einige der bedeutendsten Orgeln Europas und darüber hinaus geführt hat. 1980 in Warschau geboren, studierte er von 1999 bis 2004 an der damaligen Frédéric-Chopin-Musikakademie seiner Heimatstadt Orgel bei Joachim Grubich und Klavier bei Kazimierz Gierżod. Weitere Studien führten ihn nach Deutschland: An der Universität der Künste Berlin studierte er Orgelimprovisation bei Wolfgang Seifen, 2008 erwarb er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Christoph Bossert das Konzertdiplom.
Schon früh machte Markuszewski bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam. Nach einem zweiten Preis beim Wettbewerb für polnische Orgelmusik des 20. Jahrhunderts in Liegnitz 1998 gewann er im Jahr 2000 den internationalen Orgelwettbewerb in Rumia. 2007 folgte ein dritter Preis bei einem internationalen Wettbewerb in Zürich.
Seither führte ihn seine Konzerttätigkeit quer durch Europa und weit darüber hinaus. Fast 800 Recitals werden in seiner Biografie genannt. Er konzertierte unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal, Österreich, der Schweiz, Finnland, Norwegen, Litauen, der Ukraine und Ungarn sowie in mehr als 250 deutschen Städten.
Seit 2012 lehrt Professor Markuszewski Orgel und Orgelimprovisation an der Fryderyk-Chopin-Universität für Musik in Warschau. Er kann auf zahlreiche CD-Produktionen sowie Aufnahmen für den polnischen Rundfunk und das Fernsehen verweisen. 2018 erhielt er die Auszeichnung für „Verdienste um die polnische Kultur“, 2024 wurde ihm die polnische Kulturverdienstmedaille „Gloria Artis“ verliehen.
Die Orgelfeierstunde beginnt am Freitag, 25. September, um 19 Uhr in St. Michael Großbüllesheim. Veranstalter ist der Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur. Seelsorgebereichsmusiker Volker Prinz lädt im Namen des Vereins zu dem Konzert ein.
pp/Agentur ProfiPress
09/18/2026

