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Kerstin Rottland

08/24/2026

Der Hirsch hat sein Revier bezogen

Hochwildpark-Leiterin Pia Jensch präsentierte den neu gestalteten Kreisel bei Kommern-Süd – Skulptur aus Cortenstahl war die Idee ihrer Mutter

Hochwildpark-Leiterin Pia Jensch präsentierte den neu gestalteten Kreisel bei Kommern-Süd – Skulptur aus Cortenstahl war die Idee ihrer Mutter

Mechernich-Kommern-Süd – Der Kreisverkehr zwischen Kommern und Kommern-Süd, für den der Hochwildpark die Pflege-Patenschaft übernommen hat, zeigt sich schon länger in neuem Gewand. Nun wurde es offiziell: Hochwildpark-Leiterin Pia Jensch präsentierte den neu gestalteten Kreisel Bürgermeister Michael Fingel. Mit dabei war Christian Kaschub vom städtischen Team Straßen/Grünflächen sowie die Persönliche Referentin des Bürgermeisters, Manuela Holtmeier.

Ein Blickfang ist der rostige Geselle längst, nicht nur bei Touristen auf dem Weg zu echten Wildtieren. Der rotbraune Zehnender aus Cortenstahl stammt aus dem Skulpturenpark Kruft in Prüm. Die Tafeln mit dem Schriftzug „Hochwildpark“ wurden in der Prümer Metallbau-Werkstatt Fußmann gefertigt. Für das passende Grün drumherum sorgen eine markante Bonsai-Kiefer und mehrere junge Eiben. Die Pflanzen und zwei wuchtige Findlinge hat der Mechernicher Fachbetrieb Milz Grünkonzept ausgewählt und arrangiert.

Blickfang und Wegweiser: Bürgermeister Michael Fingel (v.l.), Christian Kaschub vom städtischen Team Straßen/Grünflächen, Hochwildpark-Chefin Pia Jensch sowie Bürgermeister-Referentin Manuela Holtmeier trafen sich am neu gestalteten Kreisel bei Kommern-Süd. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Blickfang und Wegweiser: Bürgermeister Michael Fingel (v.l.), Christian Kaschub vom städtischen Team Straßen/Grünflächen, Hochwildpark-Chefin Pia Jensch sowie Bürgermeister-Referentin Manuela Holtmeier trafen sich am neu gestalteten Kreisel bei Kommern-Süd. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Hinter der Idee steckt auch eine persönliche Geschichte. „Meine Mutter fand den Kreisel in Heimbach so schön, der mit drei Cortenstahl-Eseln gestaltet ist, und wollte so etwas gerne auch für hier“, erzählte Pia Jensch. Nachdem Wildparkchefin Ruth Klinkhammer Anfang des Jahres unerwartet verstorben ist, hat die Skulptur auf dem Kreisel für ihre Tochter nun nochmal eine ganz andere Bedeutung bekommen. Pia Jensch ist sicher: „Meiner Mutter hätte das Ergebnis gefallen. Gerade, weil es nicht so überladen ist. Sie mochte das Minimalistische.“

Auch Bürgermeister Michael Fingel, der fürs Foto auf einem Findling Platz nahm, mag den Hingucker am Ortseingang. Die Verbindung zum Hochwildpark sei für die Vorbeifahrenden sofort klar. „Mir ist es genauso gegangen, als ich den Hirsch zum ersten Mal sah.“

Aus einem unscheinbaren Kreisverkehr ist durch die Übernahme der Patenschaft also ein Blickfang geworden. Und ganz nebenbei ein übersehbarer Wegweiser zu einer der beliebtesten Freizeiteinrichtungen im Stadtgebiet.

pp/Agentur ProfiPress