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Henri Grüger

03/11/2026

Intensiver Austausch, konkrete Ideen

Erstes Netzwerktreffen des „Bündnis Nachhaltige Unternehmen“ fand in Euskirchen statt

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Erstes Netzwerktreffen des „Bündnis Nachhaltige Unternehmen“ fand in Euskirchen statt

Euskirchen/Mechernich – Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, lebendige Diskussionen und neue Kontakte: Beim ersten Netzwerktreffen des im Dezember gegründeten „Bündnis Nachhaltige Unternehmen“ des Kreises Euskirchen kamen rund 55 Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen auch aus Mechernich in der „Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft“ in Euskirchen zusammen. Ursprünglich hatten sich etwa 45 Teilnehmende angemeldet – dass am Ende deutlich mehr gekommen sind, zeige das große Interesse an dem neuen Netzwerk.

Unter den vielen Anwesenden befanden sich unter anderem Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen und der VR-Bank Nordeifel eG. „Das ist eine tolle Bestätigung für die Initiative“, sagte Iris Poth, Leiterin der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen: „Das Bündnis lebt davon, dass Unternehmen miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Alexander von Bullion, Senior Consultant der „flow consulting GmbH“, die den Kreis Euskirchen bei der wirtschaftlichen Transformation unterstützt. In zwei Gesprächsrunden diskutierten die Teilnehmenden jeweils 30 Minuten lang an vier Thementischen. Hier ging es um zentrale Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen aktuell beschäftigen.

Ganzheitliche Lösungen gefragt

Hier standen Fragen im Mittelpunkt wie: Welche Digitalisierung brauchen Unternehmen wirklich? Welche digitalen Werkzeuge helfen im Alltag? Und wie lassen sich Prozesse, Monitoring und Kommunikation sinnvoll miteinander verbinden? Schnell wurde deutlich, dass viele Themen heute eng miteinander verzahnt sind. Digitalisierung führt häufig direkt zu Fragen der Organisation, Qualifizierung oder Unternehmenskultur. Viele Teilnehmende plädierten deshalb für ganzheitliche Lösungsansätze statt Einzelmaßnahmen.

Das erste Netzwerktreffen des „Bündnisses Nachhaltige Unternehmen“ fand in Euskirchen statt. Foto: flow consulting GmbH/Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress
Das erste Netzwerktreffen des „Bündnisses Nachhaltige Unternehmen“ fand in Euskirchen statt. Foto: flow consulting GmbH/Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

In dieser Runde wurde besonders häufig über Weiterbildung gesprochen. Viele Unternehmen sehen Qualifizierung als wichtigen Hebel – sowohl für Motivation und Bindung der Mitarbeitenden als auch für die Bewältigung der digitalen Transformation. Gleichzeitig gewinnen Kompetenzen wie Selbstorganisation, Zusammenarbeit und Veränderungsfähigkeit zunehmend an Bedeutung.

Hier entstanden bereits im Gespräch erste Ideen für mögliche Kooperationen. Diskutiert wurde unter anderem, welche nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen künftig gefragt sein könnten und wie Unternehmen gemeinsam neue Lösungen entwickeln können. Für viele Teilnehmende lag der Mehrwert gerade in dieser Mischung aus Ideenentwicklung und direkter Vernetzung.

Ein zentrales Thema an diesem Tisch war die Datenerhebung. Viele Unternehmen berichteten, dass die Erfassung und Auswertung von Energiedaten organisatorisch anspruchsvoll sei. Umso wertvoller war der Austausch über praktische Erfahrungen und konkrete Lösungswege.

Positive Rückmeldungen

Viele Unternehmen hoben hervor, wie wertvoll der direkte Austausch mit anderen Betrieben aus der Region ist. Besonders geschätzt wurde die offene Atmosphäre, in der Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze unkompliziert geteilt werden konnten.

Mehrere Teilnehmende betonten zudem die inspirierende Wirkung des Netzwerks: Der Austausch im Bündnis motiviere, eigene Transformationsprozesse weiter voranzutreiben und neue Ideen zu entwickeln. Auch die thematische Bandbreite der Gesprächsrunden wurde als großer Mehrwert wahrgenommen. Sie ermögliche es, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen zu identifizieren.

Ein weiterer Aspekt, der von vielen hervorgehoben wurde, war der regionale Bezug des Netzwerks. Gerade der Kontakt zu Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen eröffne neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Veranstaltungen wie dieses Netzwerktreffen würden dabei helfen, die Menschen hinter den Unternehmen kennenzulernen und Vertrauen für zukünftige gemeinsame Projekte aufzubauen.

Netzwerk wächst

Das Bündnis, das im Dezember vergangenen Jahres gegründet wurde, ist Teil der Strategie des Kreises Euskirchen, die regionale Wirtschaft auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und ressourceneffizienten Entwicklung zu unterstützen. Die „Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft“ spielt dabei eine zentrale Rolle als Plattform für Austausch, Innovation und Kooperation zwischen Unternehmen.

Maximilian Metzemacher, der das Bündnis innerhalb der Wirtschaftsförderung betreut, betonte: „Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – sei es bei Energiefragen, Digitalisierung oder neuen Geschäftsmodellen. Wenn sie ihre Erfahrungen teilen, können Lösungen deutlich schneller entstehen.“

Zum Abschluss des Treffens erhielten außerdem jene Unternehmen ihre Mitgliedsurkunden, die seit der Gründungsveranstaltung dem Bündnis beigetreten sind. Neben den persönlichen Treffen wünschen sich viele Unternehmen zusätzliche digitale Austauschmöglichkeiten, um auch zwischen den Veranstaltungen im Kontakt zu bleiben. „Wir sind mit dem Bündnis auf einem sehr guten Weg“, resümierte Iris Poth: „Man spürt, dass hier Vertrauen entsteht, Ideen wachsen und Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten.“

Unternehmen, die mehr über das „Bündnis Nachhaltige Unternehmen“ und zukünftige Veranstaltungen erfahren möchten, können sich an die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen wenden und finden Informationen unter www.ideenfabrik-kreis-euskirchen.de/buendnis/. Als Kontakt bei der Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen fungiert Maximilian Metzemacher per Mail unter maximilian.metzemacher@kreis-euskirchen.de oder telefonisch unter (0 22 51) 1 59 77.

pp/Agentur ProfiPress

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