Katholische Pfarrgemeine spendet Erlös des „Hüttenzaubers“ – Dreimal 1360 Euro für den guten Zweck: – „Indienhilfe Köln“, Mechernich-Stifung und die hiesige Tafel – Projekte von Photovoltaik über Bildung und Einzelfallhilfe
Mechernich – Große Freude im Johanneshaus: Der Erlös der vorweihnachtlichen „Hüttenzaubers“ in Höhe von dreimal 1.360 Euro konnten die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde St. Joahnnes Baptist jetzt übergeben, und zwar an gleich drei Organisationen: Über die großzügige finanzielle Unterstützung für kommende Projekte freuten sich die Indienhilfe Köln, die Mechernicher Tafel sowie die Mechernich-Stiftung.
Wofür der Betrag jeweils verwendet werden soll, war bei der Übergabe auch schon klar: Gabriele Möbius und Daniel Harbecke von der Indienhilfe Köln werden mit ihrem Drittel die „Helpers of Mary“ unterstützen, eine religiöse Gemeinschaft, die Mädchen und junge Frauen, unter anderem in den Slums von Mumbai, beim Thema Bildung oder auf dem Weg in die finanzielle Unabhängig unterstützt.

Wolfgang Weilerswist, Vorsitzender der Tafel Mechernich, der mit Kassiererin Manuela Pütz und seinem Vertreter Volker Nüssmann im Johanneshaus erschienen war, erklärte, dass demnächst eine Photovoltaikanlage angeschafft werden soll, um das noch in Planung befindliche neue Kühlhaus am Sitz der Tafel mit Strom zu versorgen. „Da freuen wir uns natürlich sehr über ihre Unterstützung, von der sicher die ein oder andere Solarzelle bezahlt werden kann!“
Wie Ralf Claßen betonte, werde der Anteil der Mechernich-Stiftung wie gewohnt für Einzelfallhilfe im Stadtgebiet verwendet. Bedürftige Menschen oder Kinder aus sozial schwachen Familien würden damit gezielt unterstützt. „Die Höhe des Betrags finde ich ganz enorm. Großes Lob an das fleißige Team der Hüttenzaubergruppe!“

Der „Hüttenzauber“, ein großes Fest der Gemeinschaft, das am ersten Advent im Johanneshaus stattgefunden hatte, und bei dem sich unzählige Gemeindemitglieder engagiert hatten, sei ein voller Erfolg gewesen, berichteten Agnes Peters, Ursula Koch, Stefanie Schaefer-Gröb, Helga Leinenbach, Elisabeth Pilnei und Claudia Simon. „Obwohl am ersten Advent immer viele Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, war bei uns ordentlich was los!“ Äußerst tatkräftig geholfen hatte auch die neue Ortsbürgermeisterin Margret Eich.
Die Verantwortlichen zeigten sich dankbar für die große Resonanz der gelungenen Veranstaltung mit gestiftetem Kuchen, Gulasch- und Kartoffelsuppe, Tombola, Vorträgen und Konzerten. Das Engagement aller Beteiligten, das am Ende eine solch beträchtliche Spende möglich gemacht habe, sei ungebrochen. „Vor dem Hüttenzauber ist nach dem Hüttenzauber“, lachte Ursula Koch. „Und der nächste Termin steht schon.“ Am Sonntag, 29. November, findet der nächste Hüttenzauber statt.
pp/Agentur ProfiPress
01/30/2026

