Besuch des Karnevalsprinzen in der Schwerst- und Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e.V. und im Hospiz „Stella Maris“ – Karneval dorthin bringen, wo Menschen nicht mehr am bunten Treiben auf den Straßen teilnehmen können
Mechernich – Einen stimmungsvollen und bewegenden Karnevalsnachmittag erlebten die Bewohner der Schwerst- und Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e.V. und die Gäste des Hospizes „Stella Maris“ in Mechernich beim Besuch des Karnevalsprinzen Torsten I. (Krieg). Es sei ihm eine besondere Herzensangelegenheit, so die Tollität, den Karneval auch dorthin zu tragen, wo Menschen nicht mehr aktiv am bunten Treiben auf den Straßen teilnehmen können. Getreu seinem Motto: „Karneval für alle und mit allen“.

Um genau diesen Menschen ein Stück Lebensfreude, Frohsinn und Gemeinschaft schenken zu können, zog der Karnevalsprinz mit seinem Gefolge und Vertretern verschiedener Karnevalsvereine aus dem Mechernicher Stadtgebiet bei stimmungsvoller Musik in der Cafeteria der Pflegeeinrichtung ein. Dort wollte er nicht sich selbst, sondern die Bewohner in den Mittelpunkt der Veranstaltung stellen. Es wurde gemeinsam gesungen und geschunkelt und auch Pflegepersonal, Betreuungsassistenten und Einrichtungsleitung waren mit viel Alaaf dabei beim jecken Nachmittag.

Beim Besuch im Hospiz „Stella Maris“ zeigte der Prinz Karneval viel Einfühlungsvermögen. Er ging auf persönliche Wünsche der Hospizgäste ein, sang gemeinsam mit ihnen alte und bekannte Karnevalslieder und posierte für jecke Erinnerungsfotos. „Der Besuch der Karnevalisten löste bei allen viele Gefühle aus: Freude, Erinnerungen, aber auch Tränen. Es war ein wunderschönes und intensives Erlebnis“, erzählt Maria Scheidtweiler, Leiterin des sozialtherapeutischen Dienstes. Auch Prinz Torsten I. schilderte seine ganz persönlichen Eindrücke: „Das hier lässt einen nochmal ganz anders aufs Leben blicken. Dann erkennt man, wie belanglos und unwichtig manche Dinge eigentlich sind.“

pp/Agentur ProfiPress
01/27/2026

