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Wie fahrradfreundlich ist Mechernich?

Stadt am Bleiberg führt bislang beim „Fahrradklimatest“ des ADFC – Einsendeschluss 30. November

Mechernich/Kreis Euskirchen – Nachdem Erster Beigeordneter Thomas Hambach im „Bürgerbrief“ der Stadt Mechernich, im Nachrichtenfenster der städtischen Webseite und in den sozialen Medien die Bevölkerung nochmals zur Teilnahme am sogenannten „Fahrradklimatest“ des ADFC im Kreis Euskirchen aufgerufen hatte, haben eine ganze Reihe Mechernicher inzwischen ihre Stimmen unter www.fahrradklima-test.de abgegeben.

Fahrradverladung am Mechernicher Bahnhof, eine wichtige Vernetzung zwischen ÖPNV und Individualverkehr, hier noch vor der elf Millionen teuren barrierefreien Modernisierung der Mechernicher Bahnsteife. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress
Fahrradverladung am Mechernicher Bahnhof, eine wichtige Vernetzung zwischen ÖPNV und Individualverkehr, hier noch vor der elf Millionen teuren barrierefreien Modernisierung der Mechernicher Bahnsteife. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Kreisweit fehlen noch 240 Stimmen, die Abstimmung läuft noch bis zum 30. November. Mechernich hat allerdings bereits genug Stimmen (140). Bis zur Zwischenauswertung am 24.11. hatten 488 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis bei der größten Befragung zum Thema Fahrradfreundlichkeit in den Gemeinden teilgenommen.

Die meisten Teilnehmer kamen dabei aus Mechernich, dicht gefolgt von der Stadt Euskirchen. Allen anderen Städten und Gemeinden im Kreis fehlen noch Teilnehmer, um bei der bundesweiten Auswertung berücksichtigt zu werden, so der ADFC.

Wissenschaftliche Auswertung

Die wissenschaftliche Auswertung der Befragung bietet wertvolle Informationen, wie die Radfahrenden in einer Region die Qualität des Radverkehrs vor Ort einschätzen, wo sie sich sicher fühlen und wo sie Nachholbedarf bei der Fahrradinfrastruktur sehen.

Beim „Fahrradklimatest 2022“ führt die Stadt Mechernich in Sachen Teilnahme noch vor Euskirchen. Grafik: ADFC/pp/Agentur ProfiPress
Beim „Fahrradklimatest 2022“ führt die Stadt Mechernich in Sachen Teilnahme noch vor Euskirchen. Grafik: ADFC/pp/Agentur ProfiPress

In 27 gleichbleibenden Fragen werden Sicherheit, Stellenwert und Komfort des Fahrradverkehrs, sowie die Qualität der Infrastruktur bewertet. Dazu kommen fünf Zusatzfragen zum Radfahren im ländlichen Raum.

Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher sich die Wege in die Nachbarorte anfühlen, ob für Pendler Fahrradparkplätze an Bahnhöfen vorhanden sind und um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

pp/Agentur ProfiPress