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„Weil Helfen Freude bereitet“

Malte Duisberg: „GenoEifel findet Zuspruch überall“ – Von der Deutschen Ehrenamts-Stiftung gefördert – Mit einem Fest den ehrenamtlichen Helfern gedankt – Seniorin: „Wenn es Euch nicht gäbe, hätte ich meine Wohnung verlassen müssen“

Kall – Mit einer besonderen Förderung hat die im Juni 2020 gegründete Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt die Arbeit der 2017 in Kall gegründeten und dort ansässigen Generationen-Genossenschaft „GenoEifel“ belohnt. Bei der Förderung geht es um die Anerkennung des Ehrenamtes und um die Würdigung der großen Helferschar, die sich ehrenamtlich in den Dienst der GenoEifel stellt, um anderen Mitmenschen zu helfen.

Helfer der Generationengenossenschaft GenoEifel trafen sich im evangelischen Gemeindehaus in Kall zu einer Weiterbildung mit anschließendem Helferfest. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Helfer der Generationengenossenschaft GenoEifel trafen sich im evangelischen Gemeindehaus in Kall zu einer Weiterbildung mit anschließendem Helferfest. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Geno-Projekt-Koordinatorin Corinne Rasky und der ehrenamtliche Vorstand Malte Duisberg hatten die Förderung zum Anlass genommen, im evangelischen Gemeindehaus in Kall ein Helferfest zu veranstalten, das gleichzeitig mit einer internen Helferschulung verbunden wurde. „Bei dieser Gelegenheit können sich die Helfer kennenlernen und den Austausch untereinander fördern“, sah Corinne Rasky einen weiteren positiven Aspekt.

In allen Kommunen des Kreises vertreten

Malte Duisberg, Geschäftsführer der evangelischen Stiftung „EvA – Hilfe und Pflege“, bedankte sich in seiner Funktion als ehrenamtlicher Geno-Vorstand bei den Helfern, die sich im Gemeindehaus eingefunden hatten. Inzwischen sei die rund 800 Mitglieder starke Genossenschaft in allen elf Kommunen des Kreises Euskirchen präsent. Es gebe jetzt Anfragen aus Rheinland-Pfalz, wo der Wunsch bestehe, die Geno-Eifel zu etablieren. Im benachbarten Simmerath sei das bereits geschehen.

Corinne Rasky und Malte Duisberg hießen die Helfer der GenoEifel in Kall willkommen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Corinne Rasky und Malte Duisberg hießen die Helfer der GenoEifel in Kall willkommen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Malte Duisberg sprach von einer „tollen Idee, die ihren Grund gefunden habe.“ Eine alleinstehende Seniorin habe es kürzlich auf den Punkt gebracht und den Helfern der Geno mit den Worten gedankt: „Wenn es Euch nicht gäbe, hätte ich meine Wohnung längst verlassen müssen“.

Nach drei Workshops im evangelischen Gemeindehaus feierte die GenoEifel am Nachmittag ein kleines Helferfest. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Nach drei Workshops im evangelischen Gemeindehaus feierte die GenoEifel am Nachmittag ein kleines Helferfest. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Genossenschaft finde Zuspruch überall. Jetzt gehe es darum, auch den Helfern einmal Danke zu sagen. Und das taten Malte Duisberg und Corinne Rasky, indem sie allen Festteilnehmern schmucke Geno-Kaffee-Tassen übergaben, die als Aufschrift das Genossenschafts-Motto „Weil uns Helfen Freude bereitet“ trugen. Beim anschließenden Zusammensein bei Kaffee und Kuchen fanden die Geno-Tassen direkt Verwendung.

Drei Workshops

Begonnen hatte das Fest am Morgen nach einem ersten Kennenlernen mit drei Workshops. „Älter werden 2022 – was kann ich für mich und für andere tun“, war das Thema, über das die Fortbildungsbeauftragte der EvA-Stiftung, Birgit Weber, referierte und das aufzeigte, wie man im Alter fit bleiben kann.

Die schmucken Geno-Kaffee-Tassen, die die Helfer geschenkt bekamen, tragen als Aufschrift das Genossenschafts-Motto „Weil uns Helfen Freude bereitet“. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Die schmucken Geno-Kaffee-Tassen, die die Helfer geschenkt bekamen, tragen als Aufschrift das Genossenschafts-Motto „Weil uns Helfen Freude bereitet“. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Wie sorge ich für mich im Ehrenamt? Grenzen und Abgrenzung“, war das Thema von Gunhild Großmann, von der evangelischen Initiative „Engagiert älter werden“ und dem evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen. Zum Thema des dritten Workshops „Beginnende Demenz und der Umgang damit“ referierte Monika Kronenberg vom Diakonischen Werk Euskirchen.

pp/Agentur ProfiPress