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Was ist “kardieren”?

Scheren, spinnen, zwirnen
Traditionelle Schafschur am 31. Mai im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern
Mechernich-Kommern – Dieses Jahr ist einfach alles früher dran in der Natur: Deshalb werden im Rheinischen Freilichtmuseum in Kommern die Schafe auch nicht erst Mitte Juni, sondern bereits im Mai geschoren. Wer sich das seltene Schauspiel nicht entgehen lassen will – Schafe werden immerhin nur ein einziges Mal im Jahr von ihrer Wolle befreit -, der ist am Donnerstag, 31. Mai, von 10 bis 15 Uhr in den Baugruppen Eifel und Niederrhein herzlich willkommen.
Die dort vorgeführten Demonstrationen beschränken sich auch keineswegs auf die Schur allein. Das Rheinische Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Rheinland zeigt auch die Weiterverarbeitung der Wolle. Spinnerinnen und Färberinnen sind am Werk. Die kleinen Museumsbesucher können sogar mitmachen. Dabei können sie gleichzeitig lernen, was unter “kardieren” oder “zwirnen” zu verstehen ist.
Auf ihrer Entdeckungsreise vom Schaffell zum fertigen Wollprodukt können die Kinder auch Preise gewinnen. An der Kasse werden Fragebogen ausgehändigt. Wer alle Fragen richtig löst, erhält das Lösungswort.
Aber auch für die Großen soll es nicht langweilig werden. In den Baugruppen Eifel und Niederrhein können sie die Handwerkerinnen bei ihrer Arbeit beobachten und natürlich die Schafschur selbst erleben.
pp/Agentur ProfiPress

Manfred Lang

04.06.2007