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Waldarbeit wie zu Großvaters Zeiten

Waldarbeit wie zu Großvaters Zeiten
Einen kräftigen Zug Arbeitsluft können die Besucher des Kommerner Freilichtmuseums am 17. und 18. März schnuppern. Von jeweils 10 bis 18 Uhr wird demonstriert, wie vor 100 Jahren Holz eingeschlagen, gerückt und weiterverarbeitet wurde. Denn der Museumswald wird am Wochenende nach historischem Verfahren durchforstet. Mit der Drumsäge, einer großen Handsäge, die nur von zwei Personen betätigt werden kann, werden massive Eichen gefällt. Kaltblüter rücken dann die Stämme zu den Wegen. Dort stehen historische Waldtraktoren der Marken Lanz, Hanomag und Deutz für den Weitertransport bereit. Mit Hilfe von Seilwinden und Hebezügen wird das Holz verladen und aus dem Wald geschafft. Zu sehen ist auch Brennholzeinschlag, Spalttechnik und Kurzholztransport, zahlreiche Pflege- und Durchforstungsarbeiten sowie das Bündeln von Reisig als Brennmaterial für den historischen Backofen, in der Eifel “schanzen” genannt. (pp)

Manfred Lang

20.03.2007